Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Fußballabteilung des TuS Erndtebrück

Diese Seite ist für alle Fans und Aktiven der Abteilung gedacht, als auch für Gönner, Interessierte und jeden Hobbykicker. Hier finden Sie sowohl aktuelle Informationen zur Fußballabteilung selbst, als auch zu den einzelnen Mannschaften.

Viel Spaß bei Stöbern.

Erweiterungs- und Umbauarbeiten Pulverwald-Stadion 2011

Nachdem die Baugenehmigungen für PKW-Stellplätze, Bus-Parkplätze, Wendehammer und Auffahrt vorlagen und die Firma Winter den Holzeinschlag vorgenommen hatte, mussten noch einige kleinere Bäume bzw. Buschwerk beseitigt werden, welches Rolf M., Claue, Hosse, Werner und der Paparazzo in Angriff nahmen.

Dann begann die Firma Herzog ihren Bauauftrag zügig abzuarbeiten, während Kuckuck, Claue , der Paparazzo und ein paar nette Mitarbeiter o.g. Firma nach Feierabend das Begonnene kräftig weiter führten.

So konnte innerhalb einer Woche ein Großteil der auszuführenden Erd- und Schotterarbeiten fertiggestellt werden, welches eindrucksvoll auf den beigefügten Fotos dokumentiert wird. Alle Achtung allen Beteiligten!  

(Fortsetzung folgt)                                                                                     (Sa)

Erd- und Schotterarbeiten August 2011

Westfalenligameister 2010/2011: 1. Mannschaft TuS Erndtebrück

…Oooooh, wie ist das schön!!!!

(Fotos ansehen: Mit der linken Maustaste auf ein beliebiges Foto klicken)

Sonntag, 08.05.2011, 16.45 Uhr: Abpfiff im Heimspiel unserer Ersten gegen den TuS Eving Lindenhorst. Das Spiel vor wieder einmal 600 Zuschauern endet torlos, obwohl Chancen zuhauf zu verzeichnen waren. Unschlüssigkeit bei den Spielern, keiner weiß etwas Genaues und der Stadionsprecher erklärt die Meisterschaft erstmal für „vertagt“.

Die Handys laufen heiß, man braucht die Endstände aus den Partien von Kaan-Marienborn und von Ennepetal. „Kaan 1:3!“ heißt es und die Spannung im Stadion wird unerträglich.

 

Spieler, Trainer und Betreuer stehen Arm in Arm und warten bangen Blickes auf das Ergebnis aus Ennepetal. Dann um 16.55 Uhr die Meldung:  „1:1!“  und der Pulverwald erzittert in seinen Grundfesten.Fans und Mannschaft vereinen sich zu einem einzigen Jubelknäuel, der Druck der gesamten Saison entweicht in Emotionen pur. Selbst gestandene Männer kämpften mit den Freudentränen.

 

Damit aber nicht genug der Feuchtigkeit, denn die in Windeseile herangekarrten Kaltgetränke wurden nicht nur dazu genutzt, den verdienten Meisterschluck zu nehmen, sondern auch dazu, die frisch gebackenen Meister und Aufsteiger in die NRW-Liga zu „taufen“.

 

Dabei wurde niemand verschont, egal ob Trainer Peter Cestonaro, Co-Trainer Bernd Kämpf, der ehemalige sportliche Leiter Volker Klein sowie der ehemalige Abteilungsleiter Rolf Müller. Auch Gönner Jörg Schorge wurde dieser Prozedur unterzogen und selbst „Expressi“-Reporter Klaus Derfurt konnte dem frischen Gerstensaft nicht entrinnen, nahm das Ganze aber durchaus mit Humor.

 

Nachdem TuS-Kapitän Michael „Homer“ Müller den Meisterstrauß von Staffelleiter Alfred Link und zahlreiche weitere Glückwünsche von offizieller Seite entgegengenommen hatte, übernahm unsere Erste vollends das Kommando im Pulverwald.

 

Thomas Bednorz und Pierre Bellinghausen hatten flugs das Stadionmikrofon „gekidnappt“ und bedienten sich fortan der Technik, um der Freude der Mannschaft lautstark Ausdruck zu verleihen. So hallten die Siegesgesänge „Oh, wie ist das schön...!“, „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und nicht zuletzt das „TuS-Lied“ zwar nicht immer sicher in der Tonlage, aber jederzeit markerschütternd vom Pulverwald bis in den Altenteich.

 

Das Geschehen verlagerte sich nach und nach Richtung Parkplatz der Pulverwaldhalle, wo eigens ein Bierrondell platziert worden war, in dem die Mitglieder des Orga-Teams fortan ganze Arbeit leisten mussten. Zudem wurden neben den Getränken auch noch heiße Würstchen mit Brötchen für den kleinen Hunger zwischendurch gereicht.

 

Auch hier kannte der Jubel der Mannschaft und der Fans keine Grenzen, so dass das Rondell mitunter bedenklich ins Schwanken geriet.Wer bis dahin noch keine Bierdusche erhalten hatte, den erwischte es spätestens hier.Die Waldrich-Brüder nutzten das allgemeine Tohuwabohu, um den bis dahin blond gelockten Mannschaftskameraden Nici Meiswinkel mittels Schermaschinchen seines Haupthaares zu berauben, welches kurzzeitig Mitspieler Marco Maser als Kopfbedeckung diente und ihn um Jahre jünger aussehen ließ.

 

Nachdem die Pulverwaldgaststätte, die aufgrund dreier Konfirmationen zwischenzeitlich die Pforten geschlossen hatte, wieder zugänglich war, zog sich die Partygesellschaft nach und nach dorthin zurück. Hier wurde das Gaststättenmobiliar einem extremen Härtetest unterzogen, wie es selbst in früheren Zeiten nicht der Fall war.

 

Tische, Stühle und sogar die Theke dienten stundenlang als Tanzboden und der an für sich als ruhig und besonnen geltende Chefcoach Peter Cestonaro entpuppte sich im Laufe des weiteren Abends als gewaltiges „Feier-Biest“, das lautstark den Takt der Veranstaltung vorgab.

 

Wie es sich für wahre Champions gehört, durften natürlich auch die obligatorischen Meisterzigarren nicht fehlen. So genoss man sichtlich in vollen Zügen den bislang größten Erfolg der Erndtebrücker Fußballgeschichte und feierte befreit und ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

 

So war es nicht verwunderlich, dass bei der am nächsten Tag mit Traktor und Planwagen durchgeführten Fahrt durchs Wittgensteiner Ländchen der ein oder andere Held des Vortags seine übermüdeten Augen mit einer Sonnenbrille schützen musste.

Wir bedanken uns hiermit bei der gesamten Mannschaft für eine hervorragende Westfalenligasaison 2010/2011 und wünschen dem Team für das Abenteuer NRW-Liga alles Gute und viel Erfolg.
       
   
(Bericht und Fotos: Klaus Saßmannshausen, Henning Lindner)

Jahreshauptversammlung TuS Erndtebrück Fußball-Abteilung am 18.03.2011

Der "Alte" gratuliert dem "Neuen" Abteilungsleiter
Fred Rasack TuS Vorsitzender bedankt sich bei Rolf Müller für die geleistet Arbeit
Fred Rasack beglückwünscht Franz-Josef Weisenstein zu seiner Wahl zum Abteilungsleiter Fußball
Laudatio von Jörg Schorge über die Person und die Arbeit von Rolf Müller
Der Kreisvorsitzende Jürgen Böcking dankt Rolf Müller ebenfalls für die harmonische Zusammenarbeit
und verleiht ihm im Namen der Fußballvernades Westfalen die silberen Ehrennadel
Zu guter letzt wird Rolf Müller für seine 20 jährige Vorstandsarbeit vom 2. Abteilungsleiter Fußball ebenfalls noch mit einem Präsent geehrt

Rolf Müller übergibt das Ruder an Franjo Weisenstein

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung stand ganz im Zeichen des Abschieds des bisherigen 1. Vorsitzenden Rolf Müller, der den Staffelstab nach 13 Jahren an seinen Nachfolger Franz-Josef Weisenstein weiterreichte.
Und so war es nicht verwunderlich, dass über der gesamten Veranstaltung auch ein Hauch Wehmut lag. Jörg Schorge wies in seiner Laudatio auf das große Engagement von Rolf hin und wusste auch über einige Anekdoten aus seinem Garten zu berichten, bei denen nicht zuletzt auch ein gewisser E.A. Breuer die eine oder andere Rolle spielte. Als Dank überreichte Jörg dem scheidenden Abteilungsleiter ein besonderes Gesschenk.
Auch der Vorsitzende des FLVW-Kreises Siegen-Wittgenstein, Jürgen Böcking, war erschienen und ehrte Rolf Müller für seine langjährige Tätigkeit mit der FLVW-Vereinsnadel in Silber, garniert mit einer Dose Bier, die auf einen gemeinsam erlebten Staffeltag zurückging, auf dem es etwas trocken war und man sich selbst versorgen mußte.
Nach dem Jahresbericht der Jugend und dem auf gewohnt hohem rhetorischen Niveau vorgetragenen Bericht der Senioren durch Geschäftsführer Heiko Grebe sowie dem Tätigkeitsbericht der Alten Herren und dem Finanzbericht standen die Wahlen auf dem Programm.
Wie bereits erwähnt, tritt Franz-Josef Weisenstein in die Fußstapfen von Rolf Müller. Als Zweiter Vorsitzender wurde Dirk Beitzel wiedergewählt, Volker Klein fungiert nun als 1. Beisitzer, den Posten des Sportlichen Leiters übergab er an Michael „Homer“ Müller. Jugendleiter bleibt weiterhin Markus Killer, als Stellvertreter wurden Heinz-Jürgen Menn und Neuzugang Armin Afflerbach gewählt. Als Jugendgeschäftsführer steht weiterhin Henning Lindner zur Verfügung, mit Matthias Giese konnte auch hier ein Stellvertreter gefunden werden. Achim Hauke weitet sein Tätigkeitsfeld im Jugendbereich aus und fungiert nun neben seinem Amt als A-Jugend-Trainer auch als Beisitzer im Vorstand.
Dirk Wetter steht weiterhin dem Orga-Team vor, während Jürgen Menke in eine weitere Saison als Platzkassierer geht.
Neben den bereits genannten Ehrungen für den bisherigen Abteilungsleiter wurden auch wieder die Sportler des Jahres im Bereich Fußball ausgezeichnet. So konnte sich im Seniorenbereich Markus Waldrich über die Trophäe freuen. Allerdings nahm diese stellvertretend sein Kapitän Michael Müller in Empfang, da Waldi grippegeschwächt passen musste.
Im Jugendbereich gab es eine Premiere, denn zum ersten Mal wurden mit Kevin Brosig und Nils Killer gleich zwei Spieler ausgezeichnet, die die Jugendmannschaften quasi im Gleichschritt bewältigt haben und neben ihren spielerischen Qualitäten auch durch weit überdurchschnittlichen Trainingsfleiß auffielen.
Der neue Abteilungsleiter Franjo Weisenstein ließ dann die diesjährige Jahreshauptversammlung im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen, indem er die Vereinshymne intonierte und (fast) alle Teilnehmer lautstark mitsangen.

Jahreshauptversammlung TuS Erndtebrück Fußball aus sicht der Jugendabteilung

Hier finden Sie einen Rückblick aus Sicht der Fußballjugendabteilung zur Abteilungsversammlung 2011

mehr....

Straßenfußballturnier 2011

Freizeitturnier in Erndtebrück am 29.01.2011
„Bones“ holen sich den zweiten Stern

Am Samstag, dem 29.01.2011, fand das traditionelle, von den Alten Herren ausgerichtete Freizeitturnier des TuS Erndtebrück statt. Wieder fanden sich 10 Teams mit so fantasievollen Namen wie „Mc Promille“, „Blue Shorts Balde“, „Färöer Inseln“ oder „Minimal 2011“ ein.
In zwei Gruppen à 5 Mannschaften ging es über die Wahnsinnsdistanz von 2 mal 10 Minuten in der Vorrunde zur Sache. Das Grätschen war (wie immer) verboten und das wurde auch von den Teams (wie fast immer) berücksichtigt, so dass die Schiedsrichter mit den Partien kaum Probleme hatten. Nach der Vorrunde setzte sich in der Gruppe A das Team „Same Procedure“ als Erster gegen die Vorjahressieger „Broken Bones“ durch, den dritten Platz belegte die Dorfjugend Erndtebrück vor den Mannschaften der „Blue Shorts Balde“ und des FC-Bayern-Fanclubs Wittgenstein 07.
In der Gruppe B ging es deutlich enger zu, gleich drei Teams standen am Ende mit 9 Punkten vorn. Die Tordifferenz entschied letztendlich zugunsten der TKM „Kellergeister“ gegenüber den Mannschaften „Färöer Inseln“ und „Mc Promille“, die Mannschaften der „Schmunzelbrühe“ und „Minimal 2011“ belegten die weiteren Plätze.
Die Vorrunde zehrte natürlich bereits heftig an den Kräften der Spieler. Zum Glück konnte man sich (vorzugsweise zwischen den Spielen) mit isotonischen Getränken oder Speisen stärken. Besonders die Getränke hatten es den meisten dabei angetan.
Im Spiel um Platz 5 trafen die Dorfjugend und „Mc Promille“ aufeinander. Letztere konnten die Partie mit 4:2 im Sieben-Meter-Schiessen für sich entscheiden.
Auch die Halbfinals wurden vom ominösen Punkt (oder besser ominösen Strich) entschieden.
Während sich die Oldies von „Same Procedure“ nach einem torlosen Remis mit 4:2 gegen die „Färöer Inseln“ durchsetzen konnten, lautete das Ergebnis des zweiten Halbfinales zwischen den „Broken Bones“ und den „Kellergeistern“ nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit und einem spektakulären Torwartwechsel (Röthig für Lindner) 4:3 für die Titelverteidiger.
Das kleine Finale ging schließlich ebenfalls nach Sieben-Meter-Schiessen an die „Nordeuropäische Rebuplik Färöer-Inseln“ (so der offizielle Titel), die sich gegen die Kellergeister mit 4:3 durchsetzen konnte.
Im Endspiel trafen mit „Same Procedure“ und den „Broken Bones“ zwei alte Bekannte aufeinander, wobei die Betonung auf „alt“ liegt.
Durch fünf Spiele (und die Zeit zwischen den Spielen) geschwächt, entwickelte sich ein Finale auf überschaubarem Niveau, welches die „Bones“ am Ende mit 1:0 für sich entscheiden konnten und somit zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pott in Empfang nehmen konnten. Müßig zu erwähnen, dass die damit verbundene Siegprämie sofort umgesetzt wurde.
Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an die Helfer und Helferinnen, die für einen reibungslosen Ablauf und Verköstigung der Spieler sorgten.
Vielleicht gelingt es uns im nächsten Jahr, wieder mehr Mannschaften zu locker.
(Bericht: Henning Lindner)

Heilige - Tage - Wanderung 2010

Am 28. Dezember wurde beim TuS Abteilung Fußball gewandert.

Mehr sehen Sie hier...

Weihnachtsfeier 2010

Keine Unzufriedenheit am Pulverwald

Dieses stilistische Mittel der doppelten Verneinung spiegelt wohl am besten die Gefühlslage in Erndtebrücker Fußballkreisen wider. Das heißt: „In Wirklichkeit ist  man wohl sehr zufrieden mit dem Abschneiden nicht nur des Westfalenligisten, sondern auch der Bezirksliga- und Kreisligamannschaft des TuS.“ Doch Bescheidenheit ist in einer solchen Situation eher geboten als eine verfrühte euphorische Reaktion.

So könnte man das Erreichte zum jetzigen Zeitpunkt kurz vor Ende der Vorrunde auch unter den Slogan „ 3 mal die 2 “ stellen, konstatierte Erndtebrücks Keeperidol und 2. Vorsitzender Dirk Beitzel. Sichtlich stolz kommentierte er die Tabellensituation der Pulverwaldkicker in seiner Ansprache anlässlich der Weihnachtsfeier in der Erndtebrücker Pulverwaldhalle. Und in der Tat: “Alle aktiven Seniorenmannschaften des TuS belegen zum jetzigen Zeitpunkt den zweiten Tabellenplatz in ihren Ligen. Die Punkterückstände sind so knapp,  dass sich jedes Team berechtigte Hoffnung auf noch mehr, d.h. auf Meisterschaft und Aufstieg, machen darf.“

Dementsprechend herrschte auch eine frohe und gemütliche Stimmung in der gut besetzten Halle. Viele Aktive mit ihren Partnerinnen, auch die erfolgreichen A-Jugendspieler sowie Freunde und Gönner des Erndtebrücker Fußballs waren erschienen, um diesem Abend einen würdigen Rahmen zu verleihen.
Dass alles bestens geplant und durchgeführt wurde, dafür sorgte wieder einmal das Orga-Team unter der Leitung von Dirk Wetter. Nach den zahlreichen Ehrungen zum Auftakt für verdiente Mitglieder des TuS  fand  ein kurzweiliges Programm, das hauptsächlich von Geschicklichkeits- und Quizspielen geprägt war, großen Anklang.
Erndtebrücks Kapitän der Westfalenligaelf, Michael Müller, beorderte dann zahlreiche  Vorstandsmitglieder nach vorne, um diesen auch im Namen aller Teams für die kontinuierliche, aufopferungsvolle und zielgerichtete Zusammenarbeit zu danken. Ergreifend,  wie der Kapitän dann plötzlich vom Konzept abwich und  seinem Herzen freien Lauf ließ. Seine Worte kamen besonders gut rüber und erfüllten die Angesprochenen mit besonderer Genugtuung.

Ein weiterer Höhepunkt: Die Tombola! Die wertvollen Preise wurden  in der Regel bei den Sponsoren des TuS käuflich erworben. Klaus Saßmannshausen, assistiert von Glücksfee Nele, agierte nicht nur bei der Preisverteilung erstaunlich  routiniert, sondern hielt als Fotoexperte des TuS  einen Großteil der Weihnachtsfeier für alle zur Erinnerung fest.

Zuverlässig und fleißig wie immer sorgten Anja und Manuela Giermeier mit ihrem Team während des gesamten Abends für Speis und Trank. Ein gelungener Abschluss am Ende einer Halbserie, die für den TuS erfolgreich und überaus hoffnungsvoll endete.

Ein Interview mit dem Abteilungsleiter Fußball „Rolf Müller“ vom 10. August 2010

Das Dutzend ist voll - Rolf Müller seit 12 Jahren Abteilungsleiter/Fußball

FW:     Seit wann sind Sie Abteilungsleiter und wie finden Sie diese Aufgabe?

RM:     Genau seit dem 18 März 1998. Die Arbeit ist teils kurzweilig und abwechslungsreich, andererseits aber auch sehr stressig. Es fällt sehr viel an und es ist immer etwas zu tun. Man kann es nicht allen recht machen. Manchmal ist ein Konsens nicht möglich und den Anträgen wird nicht zugestimmt, obwohl man sich die Realisierung des einen oder anderen Projektes persönlich so sehr gewünscht hätte. Dies muss akzeptiert werden.

FW:     Können Sie in aller Kürze mal die Hauptaufgaben und Funktionen eines Abteilungsleiters skizzieren?

RM:     Das Wort Funktion stammt aus dem Lateinischen.  „Fungi“  bedeutet soviel wie verwalten und verrichten. Damit ist schon Einiges gesagt. Es fällt viel Arbeit an, die erledigt werden muss, vornehmlich auf administrativer Ebene. Im Einzelnen gehört hierzu der ganze Sektor der Finanzen, die Gestaltung von Spielerverträgen, die Koordinierung von zahlreichen organisatorischen Angelegenheiten, die Koordination auch innerhalb der Abteilung selbst.

FW:     Die Saison 2009/2010 war ja wohl die erfreulichste, die Sie als Abteilungsleiter erleben durften?

RM:     Zweifelsfrei sicherlich eine ganz ungewöhnlich erfolgreiche Saison. Wir sind in der Westfalenliga mit einer ganz  jungen Truppe Vizemeister geworden. Wir standen im Halbfinale um den Westfalenpokal und im Endspiel um den Kreispokal. Unter dem Strich haben wir keinen Titel erreicht. Das mag vordergründig enttäuschend klingen, weil in den Medien  ein solches Abschneiden oft mit dem faden Beigeschmack des Wörtchens „nur“ in Verbindung gebracht wird. Dem ist nicht so. Ich bin stolz auf das Erreichte und  möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Verantwortlichen für die bravouröse Leistung bedanken, die die Mannschaft erbracht hat. Insbesondere möchte ich daran erinnern, dass ab April mit einem in Folge von Verletzungen schrumpfenden Spielerkader zahlreiche englische Wochen anfielen, in denen Nachholspiele, Westfalen- und Kreispokalspiele absolviert werden mussten und die Spannung um das Erreichen des Tripels  bis zuletzt aufrechterhalten werden konnte.

FW:     Schmerzt bei allen Erfolgen nicht auch der Abstieg der Landesligamannschaft des TuS?

RM:     In der Tat. Ich bin nicht nur zuständig für die 1. Mannschaft des TuS, sondern auch für die anderen aktiven Seniorenmannschaften und die Jugend. Ein Abstieg tut immer weh, zumal ich sicher bin, dass dieser Abstieg hätte vermieden werden können. Jetzt besteht zwischen der ersten und zweiten Garnitur des TuS ein Zweiklassenunterschied. Ungeachtet des Schmerzes über den Abstieg unserer Landesligamannschaft hätte es noch schlimmer kommen können. Man stelle sich vor, die 1. Mannschaft wäre in die NRW-Liga  aufgestiegen, dann bestünde eine Differenz von drei Klassen und die Situation wäre insgesamt noch schwieriger worden. Viel Spaß hat mir der Aufstieg der A-Jugend  in die Kreisliga gemacht. Das sollte Signalwirkung für den gesamten Jugendbereich haben. Hier wünsche ich mir, dass auch andere Jugendmannschaften in den höheren Klassen Fuß fassen.

FW.     Wie sind Sie mit der momentanen Entwicklung zufrieden und welche Erwartungen knüpfen Sie an die neue Saison??

RM:     Ich bin da etwas skeptisch, was die 1. Mannschaft angeht. Ein wenig Zweckpessimismus ist doch angesagt. Ob so was noch einmal zu wiederholen ist? Natürlich wünschenswert, aber kaum vorstellbar. Die hohe Verletztenserie zu Beginn dieser Saison nährt meine Skepsis. Andererseits hat sich der Spielerkader der Mannschaft nicht verändert. Wir haben keine Abgänge im Kader der Westfalenliga, wir haben uns eher noch verstärkt. Alle Positionen bleiben zweifach besetzt. Für die dritte Garnitur erhoffe ich mir eine ähnlich gute Leistung wie in der vergangenen Saison. Von der 2. Mannschaft, die jetzt in der Bezirksliga spielen wird, erwarte ich eine Trotzreaktion. Oben mitspielen heißt die Devise, das wäre mein persönlicher Wunsch. Was für alle unsere Teams gilt: Mit einer guten Kameradschaft, Willen und Engagement ist alles möglich.

FW:     Welche Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb der Abteilung sind anzuvisieren und welche Maßnahmen diesbezüglich könnten ergriffen werden?

RM:     Durch noch mehr Kommunikation zwischen Mannschaft, Trainern und Vorstand, aber auch innerhalb des Vorstandes können Reserven freigelegt werden, die zu einer Steigerung und  Konsolidierung des Miteinanders beitragen könnten. Der Kreis derer, die sich engagieren, wird bei steigendem Aufgabenvolumen kleiner. Diese Entwicklung ist bedenklich.

FW:     Am Samstag steht ein Lokalderby in Kaan-Marienborn auf dem Spielplan. Ein besonderes Spiel?

RM:     Es ist ein Meisterschaftsspiel wie jedes andere. Ein Lokalderby, halt! Ein Aufsteiger wird versuchen, einem Verein, der seit 10 Jahren in der Westfalenliga spielt, ein Bein zu stellen. Er möchte zeigen, dass auch sie jetzt hier im Siegerland in der Westfalenliga spielen. Das ist legitim. Ein reizvolles Derby!

Mit dem Abteilungsleiter/Fußball des TuS 1895 Erndtebrück Rolf Müller(RM) sprach der Pressesprecher des TuS, Franjo Weisenstein(FW)

Termine

Keine News in dieser Ansicht.

Sie sind Besucher Nr.

157153

seit dem 20.09.2010