Köln schafft in Erndtebrück den Aufstieg
Die in der NRW-Liga souverän führenden Domstädter mussten bis zur letzten Minute bangen, um den schmeichelhaften 2:1 Sieg beim Drittletzten unter Dach und Fach zu bringen. Sie kamen, sahen und siegten. Und, weil Viktoria „Sieg“ heißt, musste das auch wohl so sein.
Nur 365 Zuschauer fanden trotz oder gerade wegen „hochsommerlicher“ Temperaturen den Weg ins Pulverwaldstadion. Die Partie hätte mehr Resonanz seitens der Fußballfans aus der heimischen Region verdient. Immerhin ging es um Aufstieg und Anschluss ans Mittelfeld.
Heiko Scholz, ehemaliger DDR-Auswahlspieler und Trainer der Kölner Viktoria, fasste das Spiel wie folgt zusammen: „Wir haben den TuS in den letzten Spielen heimlich beobachten lassen und wussten, dass es ein schweres Spiel für uns wird. Eure Mannschaft hat in der Rückrunde Riesenfortschritte gemacht. Die Führung durch Timo Dreisbach in der 22. Minute spielte euch in die Karten, obwohl sich Manuel Glowacz in der Anfangsphase häufig auf der rechten Außenseite durchsetzen konnte und ständig für Gefahr sorgte. Erst der verwandelte Elfmeter (58) durch unseren Goalgetter und Ex-Bundesligaspieler Mike Wunderlich stimmte uns hoffnungsvoller. Allerdings hatten wir zwischen der 70. und 77. Minute großes Glück, als unser Ersatztorwart Dominique Poremba mehrere Freistoßgranaten von Marco Maser mit phantastischen Glanzparaden zunichte machte und einen von der Latte abprallenden Ball, der zu Sven Hinkel kam , durch eine weitere unglaubliche Parade entschärfte. Er hat uns heute im Spiel gehalten und den Sieg ermöglicht. Wir hätten auch 2:1 verlieren können. Ein Remis wäre gerecht gewesen. Als Ivan Pusic zehn Minuten vor Ende der Begegnung nach einem feinen Solo euren wieder souverän agierenden TuS-Keeper Timo Bäcker überwand, waren die Messen gelesen. Wir sind heilfroh über diesen Sieg, obwohl man auch anmerken muss, dass wir vornehmlich in manchen Phasen, zumindest in der 2. Hälfte, druckvoller spielten, den Ball laufen ließen und optisch überlegen waren.“
Sein Statement entspricht dem, was alle Zuschauer auch so sahen. Die Erndtebrücker Fans waren mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden und die humorvollen, sagenhaft sympathischen Fans der Viktoria, die unaufhörlich skandierend ihre Mannschaft anfeuerten und die den Aufstieg nach Spielende ausgelassen, aber durchaus im Rahmen des Erlaubten, mit vielen Litern Gerstensaft feierten, erst recht. Freudentänze, Fangesänge, unbeschreibliche Freude im Kölner Lager. Ein wenig Enttäuschung, aber auch ein wenig Stolz auf die gezeigte Leistung in den Reihen des TuS. Jeder hat es gesehen. Der große Unterschied, wie es der Punktestand in der Tabelle anzeigt, war zwischen dem neuen Regionalligisten und dem vermeintlichen Oberligaabsteiger nicht auszumachen. Diese Erkenntnis allein spendet Trost und lässt für die Zukunft hoffen.
Verdientes Remis
Vor knapp 200 Zuschauern erkämpften sich die Erndtebrücker auf dem Sportplatz am Papenloh in der Hammer Bannmeile ein hochverdientes Unentschieden. Die Cestonarotruppe präsentierte ein hohes Maß an Emotionalität, Kampfbereitschaft und Selbstvertrauen. Nach Meinung aller hätte sogar ein Sieg für die Wittgensteiner herausspringen müssen. Das seit Wochen siegreiche Team des Gastgebers wurde im eigenen Stadion an den Rand einer Niederlage gedrängt. Und doch hatten die Pulverwäldler letztendlich das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, denn der eingewechselte Patrick Diehl besorgte erst wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff mit dem Kopf nach einem Freistoß von Tim Acker den Gleichstand.
Die wieder im roten Dress auflaufenden „Blau-Weißen“ von der Eder begannen die Partie recht verhalten und ermöglichten dem späteren Torschützen zum 1:1 Ausgleich(72). Iljutchenko, in der 13. Und 17. Minute zwei viel versprechende Einschussmöglichkeiten. Einmal scheiterte er aber am Pfosten, Aluminium und am wieder einmal überzeugenden TuS-Keeper Timo Bäcker, der erneut mit Schutzhelm antrat und seine Farben, wie so oft schon,im Spiel hielt, oder er setzte das Leder freistehend neben den Erndtebrücker Kasten.
Nach der Pause kamen die Gäste wie verwandelt aus der Kabine. Kapitän und Goalgetter Markus Waldrich vergab innerhalb von 10 Minuten drei sehr gute Chancen, von denen die letzte nach einer knappen Stunde wohl die allergrößte war. „Waldi“ umspielte in einem bewundernswerten Solo die gesamte Abwehr der Westfalia, umkurvte den Torwart der Gastgeber, Dennis Wegner, und schob so zart ein, zu zart ein, sodass ein Verteidiger der Heimmannschaft den Ball gerade noch in letzter Sekunde von der Linie kratzen konnte. Diese vergebene Chance beschäftigte und wird den bis in die Haarspitzen motivierten Goalgetter noch einige Zeit beschäftigen. Aber er war es, der nach einer Stunde dann die hoch verdiente Führung für die Wittgensteiner erzielte, als er eine Flanke des erneut stark aufspielenden Sven Hinkel mit dem Außenrist in die Maschen zum 1:0 für den TuS verlängerte. Nach dem oben bereits erwähnten Ausgleich, der aus dem Nichts resultierte, kam es sieben Minuten vor Abpfiff durch Akyüz sogar noch, bedingt durch einen Abwehrfehler, zur äußerst schmeichelhaften Führung für die Elf aus Hamm in Westfalen.
Eine hoch dramatische Begegnung, in der der TuS zum wiederholten Male eine großartige Moral bewies, den Glauben an sich selbst demonstrierte und gezeigt hat, dass der Aufwärtstrend weiter Bestand hat. In der Vorrunde hatte das Team solche Spiele zu meist verloren. Heute schlittert es undankbarer Weise des Öfteren schon am „Dreier“ vorbei.
Chapeau! Respekt! Die Moral stimmt. Am nächsten Samstag, dem 28.April, gastiert der Tabellenführer, Viktoria Köln, im Pulverwald. Die Mannschaft hofft auf rege Unterstützung durch ihre Fans. Eine Überraschung ist nicht ausgeschlossen.
Torreiches Erndtebrücker 3:3 gegen Essen
Über Langeweile brauchen sich die Zuschauer in dieser Woche im Pulverwaldstadion nicht zu beklagen. Nach dem Fußballfestival am vergangenen Mittwoch, in dessen Verlauf die Sportfreunde aus Siegen im Lokalderby ihre Dominanz im südlichen Westfalen mit vier Toren demonstrierten, fielen am vergangenen Samstag gar ein halbes Duzend Tore an gleicher Stätte.
Die Cestonaroelf schien zu Beginn der Partie noch etwas müde von den Strapazen des Derbys, zumindest noch nicht hellwach, denn von Beginn an zeigten sich die Schwarz-Weißen vom Uhlenkrug bissig und aggressiv im Mittelfeld. Sie ließen den TuS nicht aus der eigenen Hälfte heraus, kombinierten gefällig, vornehmlich über den stark aufspielenden Pier Schulz , agierten zielbewusst und schnell, sodass es kein Zufall war, dass Essens Kapitän und Goalgetter Dirk Heinzmann nach 10 Minuten bereits den Führungstreffer gegen die Blau-Weißen von der Eder erzielte.
Nur 60 Sekunden später erhöhte der gleiche Spieler, der annähernd alle Kopfballduelle gewann, auf 2:0. Was bisher erfolgreich war, wurde noch ein wenig weiter praktiziert und die Essener vollführten jetzt schon in der Spitze ein druckvolles Pressing.
Doch allmählich konnten sich die Erndtebrücker ein wenig aus der Umklammerung lösen. Ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich. Der Anschlusstreffer durch Timo Dreisbach jedoch nach einer knappen halben Stunde fiel quasi aus dem Nichts. Er schloss ein feines Solo erfolgreich ab, indem er aus halbrechter Position mit dem linken Fuß ins kurze Eck abzog. So, als wenn man einen Schalter umlegt hätte, nahmen die Mannen von Peter Cestonaro ab diesem Zeitpunkt das Heft in ihre Hand. Nach 35 Minuten zeigte die sehr gut leitende Schiedsrichterin Marija Kurtes aus Düsseldorf nach einem Handspiel auf den ominösen Punkt und TuS-Kapitän Markus Waldrich verwandelte sicher zum jetzt verdienten 2:2 Pausenstand.
Von Anpfiff an war in der zweiten Hälfte ersichtlich, dass sich die Gastgeber mit dem Remis nicht zufrieden geben wollten. Marco Maser scheiterte nach einer Stunde um Millimeter am heraus eilenden Torhüter der Gäste Marcel Jäger. Nur fünf Minuten später vereitelte derselbe Keeper die wohl größte TuS-Chance, als er mit der Spitze des Absatzes einen Schuss von Sven Hinkel noch über die Torauslinie befördern konnte. Als sich der defensiv wie offensiv sehr starke Manuel Jung mit einem explosiven und zugleich kraftvollen Solo über die linke Außenseite durchtankte, in den Rücken der Abwehr gelangte und dann schulbuchmäßig zu Marco Maser zurücklegte, beförderte dieser routinierte Akteur den Ball aus 12 Metern völlig freistehend über die Querlatte.
Drei sehr gute Chancen zum Führungstreffer für den TuS blieben ungenutzt und das 3:2, das eigentlich für die Pulverwäldler hätte fallen müssen, fiel, wie in solchen Fällen so oft schon erlebt, für die Truppe vom Essener Uhlenkrug. Torjäger Dirk Heinzmann wird diesen Tag in Erndtebrück so schnell nicht vergessen, denn er erzielte nur eine Minute später auch den dritten Treffer für seine Mannschaft.
In der 74. Minute brachte eine Maserecke den gerechten Ausgleich. Ivan Markow servierte per Kopf. Abwehrstratege und Dauermotivator Falko Wahl donnerte per Drop-Kick-Grätsche das Leder in die bedauernswerten Maschen. Bedauern musste man wenige Minuten vor dem Ende auch den Torschützen zum Endstand, denn er musste nach einem klaren Foul mit Gelb /Rot das Terrain verlassen. Den fälligen Freistoß aus 18 Metern parierte Timo Bäcker wirklich in „Weltklassemanier“. Er flog in den Torwinkel, lenkte den ledernen Sportkameraden mit dem äußersten Rand seiner Fingerspitzen über den horizontalen Balken und rettete seiner Equipe das Remis.
Bewundernswert die Leistung der aufopferungsvoll kämpfenden Truppe von Peter Cestonaro. Zweimal schaffte sie den Ausgleich und lieferte damit ein Zeugnis von hohem Charakterwert ab.
Bereits am kommenden Freitag wird der TuS bei Westfalia Rhynern auflaufen und seine doch im Vergleich zur Vorrunde deutliche verbesserte Form erneut wieder abrufen wollen.
Siegen siegt deutlich im Derby am Pulverwald
Das war es also, das so heiß ersehnte Lokalderby der NRW-Liga zwischen Siegerland und Wittgenstein! 1850 Zuschauer fanden trotz des Bundesligaknallers Borussia Dortmund-Bayern München den Weg ins Pulverwaldstadion. Eine beeindruckende Kulisse, eine großartige Atmosphäre, ein kämpferisch und spielerisch niveauvolles Auftreten beider Teams gaben dem Spiel den würdigen Rahmen.
Trotz der klaren Niederlage des TuS bedauerten viele Anhänger beider Mannschaften, dass es in Bälde so schnell nicht wieder zu einem sportlichen Vergleich auf NRW-Liga Niveau kommen wird, denn die Sportfreunde wurden ihren Aufstiegsambitionen in die Regionalliga nach diesem souveränen Auftritt eindeutig gerecht. Dennoch bescheinigte Siegens Trainer Michael Boris in der anschließenden Pressekonferenz den Erndtebrückern eine deutliche Leistungssteigerung und eine spürbare Entwicklung.
Er sprach vom nötigen Respekt und dem unbedingten Ernst, den man im Vorfeld dieses Derbys dem TuS entgegenbringen musste, um diese Begegnung auch erfolgreich zum Abschluss bringen zu können. Und da hatte er nicht Unrecht. Denn der TuS legte los wie die Feuerwehr und drängte die Krönchenstädter in der ersten Viertelstunde permanent in die eigene Hälfte. So hätte Markus Waldrich nach 4 Minuten schon den Führungstreffer erzielen können. Er scheiterte aber am souverän auftretenden Gästetorhüter Raphael Koczor.
Zwischenzeitlich fuhren die Siegener einige Konter ausnahmslos über die rechte Angriffsseite, wo vornehmlich der pfeilschnelle Julian Jakobs sich kraftvoll durchsetzte und die TuS Abwehr hin und wieder aus dem Gleichgewicht brachte. Eine Flanke von Alexander Hettich verwandelte Rene Lewejohann nach 14 Spielminuten trotz optischer Überlegenheit des TuS zum Führungstreffer der Siegerländer. Unmittelbar im Anschluss hätte Sven Hinkel den Ausgleich erzielen müssen, doch er traf nur das Außennetz.
Jetzt wurde Siegen stärker und TuS Keeper Timo Bäcker verhinderte mit einer Glanzparade nach 22 Minuten einen weiteren Gästetreffer, als er mit dem Absatz gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Julian Jakobs im kurzen Eck klärte. Nach sechs Eckbällen in Folge, die dann doch ein sichtbares Zeichen für die steigende Überlegenheit der Siegener waren, bediente wiederum Julian Jakobs 10 Minuten vor der Pause Sven Michel, der das Leder aus klarer Abseitsposition zum mittlerweilen dennoch verdienten 2:0 eindrückte. Als Alexander Hettich nach einem Issa-Issa-Freistoßheber aus zentraler Position mit dem Pausenpfiff die Unentschlossenheit in der TuS-Abwehr zum 3:0 ausnutzte, waren die Messen gelesen.
Nach dem Wechsel spürte man deutlich den Willen der Pulverwaldelf, das Spiel nochmals zu drehen, doch ein erneuter Konter der Siegener über Serkan Dalman, dessen Flanke Julian Jakobs nach 65 Minuten schulmäßig per Kopfball zum 4:0 vollendete, bedeutete die endgültige Entscheidung. Daran änderten auch die gelb-rote Karte für Leon Binder und drei sehr gute Chancen von Markus Waldrich(73), Timo Dreisbach(75) und wiederum Timo Dreisbach(82), als er an einem Flachpass von Paul Wadolowski vorbeischlitterte, nichts. Zugegebenermaßen fielen die Tore für Siegen zu ungünstigen Zeitpunkten und die Effektivität in der Ausnutzung ihrer Chancen war fast optimal, dennoch gibt es am verdienten Sieg des zukünftigen Regionalligisten, der allerdings in dieser Höhe nicht ganz den gezeigten Leistungen entspricht, keinen Zweifel. Alle Besucher erkannten die Leistungen beider Kontrahenten an und verließen ohne Groll die Pulverwaldkampfbahn. Ein Lob an alle Zuschauer, auch an die eingefleischten Siegener Fans, die trotz bengalischen Feuers zu Anfang und Ende der Partie nach dem jetzigen Erkenntnisstand sich im Großen und Ganzen recht ordentlich verhalten haben und mit ihren Anfeuerungsrufen „Feuer“ in die Bude gebracht haben.
Am heutigen Samstag bereits, um 15 Uhr, trifft der TuS Erndtebrück in Erndtebrück zu seinem nächsten Punktspiel an. Gegner ist das Team von Schwarz-Weiß Essen. Nach den gezeigten Leistungen der letzten Wochen erhoffen Mannschaft und Verantwortliche einen weiteren Erfolg. Damit könnte der lang ersehnte Anschluss ans Mittelfeld gelingen.
Dornberg chancenlos in Erndtebrück
Dornberg chancenlos in Erndtebrück
Vor dem von der Region mit Spannung erwarteten Lokalderby der NRW-Liga am kommenden Mittwoch zwischen dem TuS Erndtebrück und den Sportfreunden aus Siegen bestätigt die Elf von Peter Cestonaro ihren in der Rückrunde zuletzt immer wieder gezeigten Formanstieg.
Zweimal hatte man gegen den Mitaufsteiger in der Vergangenheit klar und deutlich verloren, jetzt gab es einen hochverdienten 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus der Bielefelder Bannmeile. Das frühe Elfmetertor nach 6 Minuten durch Erndtebrücks Torjäger Markus Waldrich stand der Équipe vom Pulverwald dabei Pate. Johannes Burk wurde im Strafraum gefoult und „Waldi“ drosch den Elfer gnadenlos halbhoch in die Maschen. Nur wenige Minuten später musste Johannes Burk verletzt das Spielfeld verlassen. Freistoß-und Eckstoßspezialist Marco Maser nahm seinen Platz ein. Nach der 2:0 Führung durch ein Eigentor von Joschka Matys nach einer Viertelstunde schienen die Weichen im Pulverwald auf Sieg gestellt zu sein. Die Gäste blieben weiterhin ungefährlich und Marco Maser sorgte mit gleich drei stramm geschossenen Ecken, von denen eine auf die Querlatte donnerte, für höchste Gefahr vor dem Tor der Gäste. Auffallend die aggressive Defensive der Pulverwäldler, die schon in der Mitte der gegnerischen Hälfte kompromisslos in die Zweikämpfe gingen und den Gegner immer wieder zu Abspielfehlern zwangen. Nach einer knappen halben Stunde dann die Riesenchance durch den technisch und läuferisch bärenstarken Sven Hinkel, der nach einer Kopfballvorlage von Ivan Markow und einem Zuckerpass von Markus Waldrich nicht einlochen konnte, da ein Bielefelder Abwehrspieler in letzter Sekunde per Grätsche den Ball von der Linie kratzte. Fünf Minuten später zelebriert Markus Waldrich auf der linken Seite ein feines Solo, sein wohl temperierter Heber trifft jedoch abermals nur die Querlatte. Fünf Minuten vor dem Pausentee verfehlt ein Kopfball von Sascha Leicher nur um Zentimeter das Gehäuse des Dornberger Keepers Daniel Riemer. Es wird deutlich, dass der TuS beim Kabinengang hätte deutlicher führen müssen und die Befürchtung, dass das Auslassen der Chancen sich noch mal rächen könnte, war spürbar.
In der Tat drängten die Ostwestfalen den TuS zu Beginn des zweiten Durchgangs in die eigene Hälfte und tauchten mehr als gewünscht im Wittgensteiner Strafraum auf. Der umsichtig agierende kopfballstarke und kompromisslos aufspielende Falko Wahl hielt mit seinem Abwehrverbund jedoch erfolgreich dagegen. Zwei hoffnungsvolle Konter von Markus Waldrich und Sven Hinkel versiegten nach einer Stunde. Jetzt hatten sich die Blau-Weißen von der Eder, die abermals in Rot aufliefen, wieder gefangen. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie wird Markus Waldrich freistehend vor dem Tor gefoult, erwischt aber noch den Ball und kommt zum Abschluss. Der anschließende Freistoß bleibt jedoch ohne Folgen für die Gäste. In der 80. Minute klärt dann der wieder einmal souverän aufspielende Masken tragende TuS-Keeper Timo Bäcker gewagt und gleichzeitig gekonnt eine brenzlige Situation. Gästespieler Altan Aslan, der mit der Schiedsrichterentscheidung absolut nicht konform ging, sah die Rote Karte. Jetzt zweifelte niemand mehr an einem erneuten Sieg des TuS, zumal die Gastgeber wieder deutlich das Heft in die Hand nahmen. Patrick Diehl, der nur wenige Sekunden zuvor für den wirklich alles überragenden Markus Waldrich eingewechselt wurde, erzielte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff den Endstand. Dank seiner antizipierenden Fähigkeiten rettete Manuel Jung kurz vor Spielschluss auf der Torlinie, als er frühzeitig auf die Torauslinie durch sprintete und darin die einzige Chance sah, sein Team Gegentorfrei zu halten. Dornbergs Trainer Frederic Kollmeier war in der anschließenden Pressekonferenz sprachlos über die Leistung seiner Mannschaft. Dementsprechend kurz fiel auch sein Fazit aus.
Der TuS klettert über die 20-Punkte Marke und ist bestens für das Derby am kommenden Mittwoch gegen Siegen um 19 Uhr gerüstet. Die Mannschaft bittet alle Wittgensteiner, sie in dieser Prestigebegegnung zu unterstützen. Für das leibliche Wohl und für einige nicht alltägliche High-Lights ist gesorgt. Auf in den Pulverwald ! Ihr werdet es nicht bereuen.
„Zitterremis“ für TuS in Mülheim an der Ruhr
Akteure und Verantwortliche des NRW-Ligisten TuS Erndtebrück feierten am vergangenen Freitagabend das Unentschieden beim VfB Speldorf wie einen Sieg. War es nicht schon der achte Punkt in der Rückrunde! Unverkennbar die eingefahrenen Früchte im Vergleich zur Vorrunde.
Die Blau-Weißen aus Erndtebrück gerieten bei Feierabendverkehr und gleichzeitigem Ferienbeginn in den Stau. Es gab keine Ausweichmöglichkeiten. Ungewissheit, eine Aufwärmphase nur in Ansätzen, ein Anpfiff mit 10 Minuten Verspätung – alles Bedingungen, die für das Vorhaben, weitere Zähler mit an die Eder zu bringen, nicht förderlich waren.
Doch zum Erstaunen aller knüpften die Cestonaroschützlinge dort an, womit sie in den vergangenen Spielen ihre Anhänger begeisterten. Sie nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und hatten bereits nach zwei Minuten die Möglichkeit in Führung zu gehen, als Marco Maser einen Freistoß aus 40 Metern in den Strafraum bugsierte und Ivan Markow das Leder zu Sven Hinkel weiterleitete. Dieser donnerte den Ball an den Pfosten. Eine Riesenchance! Ein früher Torerfolg blieb den Gästen versagt. Doch die Wittgensteiner drängten weiter. Johannes Burk, Marco Maser und Markus Waldrich boten sich weitere Chancen. Nach exakt 25 Minuten erst hatten die Gastgeber ebenfalls durch Kamil Kuzniarz eine gute Einschussmöglichkeit. Doch sein Kopfball verpasste um Millimeter das vom Masken tragenden Timo Bäcker wiederum souverän gehütete Tor. „Ein gutes Omen, diese Maske“, scherzte Timo nach dem Punktgewinn und will sie in den nächsten Begegnungen ebenfalls tragen. Nur 10 Minuten später tauchten die Speldorfer gleich zweimal vor dem Erndtebrücker Kasten auf. Doch Falko Wahl rettete wie später noch häufiger in letzter Sekunde.
Dann kam seine Minute. Erndtebrücks genesener Goalgetter, die Lebensversicherung, wie eine Zeitung seine Leistung am vergangenen Sonntag betitelte, Markus Waldrich , verlängerte eine Maserflanke nach 37 Minuten per Hinterkopf zum 1:0 für seine Farben. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte glichen die Mühlheimer nach einem Eckball durch Kamil Kuzniarz per Volleyschuss aus. Enttäuschung beim TuS.
Im zweiten Durchgang aber stürmte nur noch die Mannschaft des Tabellenzwölften aus dem Ruhrgebiet, deren Trainer Oliver Röder die Partie wie folgt resümierte: „In den ersten 45 Minuten fand Speldorf überhaupt nicht statt, nachher hätten wir eigentlich mit 3:1 oder gar 4:1 das Spiel für uns entscheiden müssen.“ Die Fans an den Empfängern mussten immer wieder mit anhören, wie Falko Wahl, Manuel Jung und Keeper Timo Bäcker den Punkt durch Rettungsaktionen in wirklich letzter Sekunde festhielten. Gleichzeitig bestätigten alle Beteiligten der Mannschaft von Peter Cestonaro eine extrem engagierte, kämpferisch aufopferungsvolle und spielerisch deutlich verbesserte Leistung.
Am Samstag, dem 7. April, empfängt der TuS im Pulverwald dann den Tabellennachbarn aus der Bielefelder Bannmeile, den TuS Dornberg. Ein Sieg gegen den Mitaufsteiger wäre eine großartige Vorgabe für das Lokalderby am Mittwoch, dem 11. April, gegen die Sportfreunde aus Siegen. Die Leistungen in der Rückrunde sind dazu angetan, ein spannendes, gut besuchtes und kurzweiliges Spiel zu prognostizieren.
TuS triumphiert und tastet sich langsam ran
Die NRW-Liga Schützlinge von Peter Cestonaro erkämpfen sich in der Rückrunde bereits den siebten Punkt und lassen die Erndtebrücker Anhänger erneut jubeln. Gegen die Gäste aus dem Duisburger Stadtteil Homberg erkämpften sich die Wittgensteiner einen glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1 Heimsieg. 220 Zuschauer sahen bei traumhaftem Frühlingswetter eine bis zum Schlusspfiff hart umstrittene Partie.
Die ersten fünf Minuten gehörten den Schwarz-Gelben aus Duisburg. Doch wie ein Phönix aus der Asche dann die TuS- Führung durch Markus Waldrich. Nach einer sehenswerten Kombination über Timo Dreisbach und Johannes Burk gelang dem wieder genesenen Goalgetter Markus Waldrich nach sieben Minuten bereits der Führungstreffer. In der Folgezeit hemmten viele Fouls den beiderseitigen Spielfluss. Die Akteure schenkten sich nichts. Gästespieler Bougjdi El Houcine musste mit Verdacht auf Bänderriss ausscheiden. Die Gäste sammelten in Folge andauernden Meckerns fleißig gelbe Karten. Gästetrainer Günther Abel musste nach dreizehn Jahren zum ersten Mal hinter die Bande und beleidigte den Erndtebrücker Couch, wofür er sich aber in der anschließenden Pressekonferenz offiziell entschuldigte. Nach einer knappen halben Stunde scheiterten Markus Waldrich und Sascha Leicher nach Maserecken jeweils äußerst knapp. Genauso unerwartet wie der Erndtebrücker Führungstreffer fiel nach genau 30 Minuten der Homberger Ausgleichstreffer durch einen Kopfball von Tobias Schiek. Eine Flanke des starken Linksaußen der Gäste, Daniel Embers, hechtete der Torschütze zum Entsetzen des Wittgensteiner Anhangs in die Maschen. Bis zur Pause dann ein verteiltes Spiel mit wenig Torraumszenen.
Nach 50 Minuten dann die wohl größte Chance für den TuS. Nach einer feinen Flanke von Sven Hinkel köpfte Markus Waldrich, genannt Waldi, knapp am linken Torpfosten vorbei. Das hätte bereits die Entscheidung sein müssen. Im Gegenzug zeigte der Schiedsrichter zum Entsetzen der Pulverwäldler auf den ominösen Punkt. Doch Nedzad Deagovic donnerte den Strafstoß auf die Oberkante der Querlatte. Kurze Zeit später scheiterte Gästeakteur Dominik Milaszewski mit einem Kopfball ebenfalls äußerst knapp am von Timo Bäcker wieder souverän gehüteten Tor. Das hätte die Wende bedeuten können. Zum Glück der Blau-Weißen ging dieser Kelch aber am Gastgeber vorbei und Marco Maser sorgte nach einer Stunde mit einem Freistoßknaller an den Pfosten für das nächste Highlight. Als nach 65 Minuten Waldi mit einem gefühlvollen Heber über den Gästekeeper Benjamin Carpentier den späteren Siegtreffer erzielte, er aber gleichzeitig in dieser Aktion vom Torhüter der Duisburger gefoult wurde und regungslos am Boden liegen blieb, wusste der Anhang nicht, ob er jubeln oder innehalten sollte. Umso größer der Beifall und die Aufmunterung für den Torschützen, als er sich erhob, das Spielfeld verließ und durch Steve Meißner ersetzt wurde.
Aus der insgesamt in der Defensive starken Heimelf sind vornehmlich noch Manuel Jung und Falko Wahl hervorzuheben. Sie rannten, rackerten und retteten. - Ja, es war ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg. Unverständlicherweise zog sich die Pulverwaldelf wie beim letzten Heimsieg gegen Bergisch-Gladbach wieder viel zu weit in die eigene Hälfte zurück und ermöglichte dem Gegner noch zwei hundertprozentige Chancen, die aber Gottlob ungenutzt blieben.
Am nächsten Freitag bereits reist der TuS nach Mülheim an der Ruhr, wo er dann auf den Tabellennachbarn aus Speldorf trifft. Bei einem Sieg hätten die Wittgensteiner dann erstmals wieder Kontakt zum Mittelfeld. Die Vision, sich deutlich vom Tabellenende absetzen zu können, ist keine Utopie mehr. Der Wunsch, vielen anderen Teams dieser Liga gleichwertig zu sein, reift zur Realität
Erndtebrücker Mut in Schermbeck nicht belohnt
Auf der Suche nach Konstanz musste NRW-Ligist TuS Erndtebrück einen weiteren Rückschlag erleiden. Nach dem Punktgewinn in Velbert und dem verdienten Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Bergisch Gladbach wollte man beim SV Schermbeck, einem aufgrund der Tabelle durchaus besiegbaren Gegner, nachlegen und mindestens mit einem Punkt den Heimweg wieder antreten. Die sogenannten „leichten“ Gegner scheint es aber in dieser Liga nicht zu geben.
Die Elf von Peter Cestonaro ging mit einem bisher nicht gekannten Mut in diese Partie und hätte schon nach drei Minuten durch den Ex-Olper Steve Meißner in Führung gehen müssen. Dann hätte nach Aussage des TuS-Trainers alles anders kommen können. In der Tat spielten die TuS-Akteure nach einer Führung in der Vergangenheit immer erfolgreicher. Jedenfalls hat man den TuS in dieser Saison noch nie so selbstbewusst, optisch überlegen und aggressiv gesehen. Während des gesamten Spiels wich diese Dominanz nicht. Selbst Schermbecks Trainer Martin Stroetzel war vom frühen Pressing und dem offensiven Drang der Gäste mehr als überrascht.
Dennoch gingen die Gastgeber schon nach 13 Minuten durch Ersoy in Führung. Dieser Spieler sollte im Laufe der Begegnung noch mehrere klare Chancen erhalten, die aber zum Glück nicht genutzt werden konnten. So lagen die klareren Tormöglichkeiten beim Gastgeber. Erndtebrück glänzte mit mehr Ballbesitz und gefälligem Spiel bis zum Strafraum des Gegners, ohne etwas Zählbares zu ergattern. Ein Abwehrfehler besiegelte nach 70 Minuten das Schicksal endgültig. Mirko Urban vollendete und ließ Sven Eckhardt, der für den verletzten TuS-Keeper Timo Bäcker zwischen die Pfosten musste, keine Chance. Neben dem dreifachen Punktverlust schmerzt auch die Verletzung von Stammtorwart Timo Bäcker, dem eine Platzwunde am Kopf genäht werden musste.
Am kommenden Sonntag gastiert der VfB Homberg im Pulverwald. Die Duisburger rangieren im unteren Mittelfeld und müssten bei der doch inzwischen reiferen und besseren Spielanlage der Wittgensteiner zu packen sein. Aber in dieser Klasse ist alles möglich, wie die Ergebnisse vom letzten Wochenende zeigen.
NRW-Liga: Erndtebrück schlägt Bergisch Gladbach
Nicht schlecht staunten knapp 300 Zuschauer über die Pulverwaldelf. Immerhin reiste der Regionalligaaspirant aus dem Bergischen Land als klarer Favorit nach Wittgenstein und war gewillt, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. So präsentierten sich die Gäste auch in der ersten Viertelstunde. Volker Klein, der ehemalige Sportliche Leiter des TuS: „Eine laufstarke und zielstrebige Truppe, die Elf von Ex-Bundesligaprofi Dietmar Schacht!“ Und er hatte nicht Unrecht, denn die Gäste verschoben schnell und erarbeiteten sich in der Anfangsphase eine Reihe von guten Torchancen, die leicht zum für den TuS unerwünschten Rückstand hätten führen können. Doch Gott sei Lob und Dank. Es kam nicht dazu.
Marko Maser leitete mit einem seiner Hammerfreistösse nach 20 Minuten eine unerwartete Wende ein. Zwar meisterte Gladbachs Keeper Sven Forsbach mit einer Glanzparade die Masergranate, doch von nun an bestimmte die Elf von Peter Cestonaro das Geschehen. Bei einem Konter der Gäste klärte der sprunggewaltige Abwehrstratege Falko Wahl noch einmal souverän per Kopf, bevor er sich dann fünf Minuten vor der Pause bei einer Maserecke nach vorne schlich und mit einem schulmäßig platzierten Kopfstoß seine Mannschaft mit 1:0 in Führung köpfte. Zu diesem Zeitpunkt ein verdienter Treffer!
Nur vier Minuten später klärte Timo Bäcker durch mutiges Herauslaufen 30 Meter vor dem Tor eine heikle Situation und bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Als der in den letzten Monaten konstant souverän aufspielende Torben Schneider mit einem Muskelfaserriss verletzungsbedingt ausscheiden musste, gingen die Kinnladen der TuS-Verantwortlichen tief runter. Doch quasi mit dem Halbzeitpfiff gelang dem Erndtebrücker Stoßstürmer Steve Meisner mit einem feinen Solo, an dessen Ende er mit seinem linken Fuß ins linke untere Eck einschoss, die 2:0 Führung für die Gastgeber. Ein Wunschergebnis!
Die Gäste verloren nach einer guten Stunde Dennis Erdmann nach einer Tätlichkeit an Sven Hinkel und die Weichen zu einem Erfolg schienen jetzt erst recht gestellt zu sein. So klatschte eine Maserbombe nach 70 Minuten ganz knapp am Torwinkel vorbei. Mit der Einwechslung von Markus Waldrich kam noch mehr Angriffsschwung ins Spiel. Ein Hammer von Sebastian Nachilo wurde vom Gästetorwart in überragender Manier entschärft. Zwei Minuten später, 15 Minuten vor Ende der Partie, rauschte ein Linksschuss von Ivan Markow nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Aus einem gleichwertigen TuS wurde ein Phasenweiser stärkerer TuS und auf Grund der Chancen, des Einsatzes und der Kampfkraft hätte das 3:0 schon früher fallen müssen.
In der Folgezeit zog sich der TuS unverständlicher Weise in die eigene Hälfte zurück und ließ den Gegner unerlaubt oft in Strafraumnähe kommen. Die „Bergischen“ hatten jetzt ihre Chancen und markierten in der 76. Minute durch einen Intelligenztreffer von Rachid Eckert den Anschlusstreffer.
In der Schlussphase hatten Marko Maser und zweimal Johannes Burk beste Möglichkeiten, die Partie endgültig zu entscheiden. Leider ohne Fortune! So musste Timo Bäcker in der 88. Minute mit einer Glanzparade den alles in allem verdienten Sieg retten.
Ein kurzweiliges Spiel, das bis zum Ende die Spannung hielt und die Zuschauer bis zum Abpfiff entweder hoffen oder zittern ließ. Wer dieses Spiel gesehen hat, wird immer wieder gerne kommen. Noch nie hat Erndtebrück in dieser Liga so viele Torchancen erspielt wie in diesem Match, vielleicht mehr als in der gesamten Saison. Das lässt hoffen. Auch für den nächsten Sonntag in Schermbeck!
Verdiente 2:0 Niederlage in Hüls
Nach dem brillanten Auftritt des TuS Erndtebrück beim Tabellenzweiten in Velbert und dem hoch verdienten Unentschieden breitete sich so etwas wie ein Hauch von verloren gegangener Euphorie wieder rund um den Pulverwald aus. Doch wie gewonnen so zerronnen.
Die gute Stimmung wich nach der 2:0 Niederlage in Hüls sehr schnell und verwandelte sich in Ernüchterung, Enttäuschung, ja sogar Traurigkeit. Konnten die Blauen aus der Edergemeinde anfangs die Begegnung noch ausgeglichen gestalten, so nahmen die Spieler von Olaf Thon Nachfolger Martin Schmidt nach einer Viertelstunde das Heft fest in ihre Hand. Sie brannten ein Feuerwerk ab, das seinesgleichen sucht und zeigten nach Aussagen des Trainers und des VFB-Vorstands die beste Halbzeit der Saison.
Auch, wenn der von Sven Hinkel verursachte Elfmeter eher eine Schwalbe von Timur Karagülmez war, so war die Führung durch den „Gefoulten“ nach 19 Minuten mehr als verdient. Zuvor hatte TuS-Torwart Timo Bäcker seinen Verein durch mehrere Glanzparaden im Spiel gehalten und hätte auch um ein Haar noch den Strafstoß des Torschützen vereitelt. Auch beim 2:0 nach einer knappen halben Stunde durch den überragenden hinter den Spitzen agierenden Kadir Mutluer war Erndtebrücks Keeper völlig chancenlos. So waren die Messen schon frühzeitig gelesen und der Erndtebrücker Fan am Radioempfänger musste das Schlimmste befürchten. Davon blieb er aber Gott sei dank verschont.
Der Regionalligaaufstiegsaspirant und derzeitig auf einem Relegationsplatz rangierende Gastgeber hätte die Partie schon vor dem Wechsel klar entscheiden müssen. Das war das einzige Manko. Alle Statements einheimischer und Erndtebrücker Fußballkenner gehen in diese Richtung. Doch auch alle bestätigen dem TuS Team nach der Pause eine sichtbare Leistungssteigerung. Eine optische Überlegenheit, mehr Einsatz und der daraus resultierende Aufbau von mehr Druck ließen einige Möglichkeiten zugunsten des TuS entstehen. So hatten Sascha Leicher nach einem Maserfreistoß und Sven Hinkel nach einem Solo die Chancen, ein Tor für die Wittgensteiner zu erzielen. Aber letztendlich fehlten die nötige Durchschlagskraft, das Spiel in die Tiefe, das gehäufte Auftauchen vor dem Tor des Gegners, das Erspielen hochkarätiger Einschussmöglichkeiten. Die hatten auch in der zweiten Halbzeit die Spieler des VfB Hüls.
So muss die Elf von Peter Cestonaro am kommenden Sonntag gegen die Spitzenmannschaft aus Bergisch Gladbach mit ihrem Trainer Dietmar Schacht vor heimischem Publikum versuchen, die zweifellos vorhandene aber schlummernde Stärke wieder wachzurufen, dagegenzuhalten und selbst Initiative zu ergreifen. Dabei bittet sie um die Unterstützung ihrer Zuschauer. Anstoß: Sonntag, 15 Uhr im Pulverwald
Erndtebrück punktet in Velbert
Nicht schlecht staunte da die Fußballfachwelt. NRW-Ligist TuS Erndtebrück entführt beim Tabellenvierten, den Mettmanner Vorstädtern, einen hoch verdienten Punkt.
Die favorisierten Nachbarn der Landeshauptstadt waren von der Vorstellung der Wittgensteiner sichtlich überrascht und konnten ihrerseits sogar froh sein, nicht alle drei Punkte abgegeben zu haben. Denn die Blau-Weißen vom Pulverwald, die wieder einmal in roten Trikots aufliefen, gingen zweimal in Führung.
Vor dem Pausentee gelang es der Cestonaroelf dank einer aufopferungsvollen Abwehrarbeit den Kasten des souverän agierenden Torhüters Timo Bäcker sauber zu halten. Als Johannes Burk nach 50 Minuten einen Konter des TuS beinahe erfolgreich abgeschlossen hätte, witterten die Mannen um Abwehrchef Falko Wahl Morgenluft. Die Konter der Pulverwaldelf häuften sich und einer dieser Gegenangriffe wurde jäh unterbrochen, als Johannes Burk nach einer Stunde im Strafraum gefoult wurde. Kapitän Marco Maser verwandelte den fälligen Strafstoß kaltschnäuzig zum Führungstreffer. Nur wenige Minuten später aber egalisierte der Velberter Kapitän Markus Kaya ebenfalls per Elfmeter. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie gelang Sascha Leicher der erneute Führungstreffer.
Als die Erndtebrücker Fans sich an den Empfängern schon auf eine Sensation einrichteten, riss einer der Velberter Goalgetter „Daniel Nigbur“ sie aus allen Träumen und glich aus. Das Remis war für den Tabellenvierten und seinen Anhang, der schon früh die Sportanlage verließ, eine Riesenenttäuschung und für unseren Vertreter aus Wittgenstein ein gefühlter Sieg.
Jedenfalls ein unerwartet guter Start in die Rückrunde für eine Mannschaft, die Kampf, Einsatzbereitschaft und taktische Disziplin zeigte. Das neu erprobte Spielsystem mit vier Abwehrspielern, zwei Abwehrspielern auf der Sechserposition, drei eher offensiv orientierten Spielern und einer echten Sturmspitze stach. So kann es weitergehen.
Schlusslicht gewinnt in Erndtebrück mit 1:0
Der Ex-Bundesligist Rot-Weiß Ahlen errang am Wochenende seinen ersten Sieg in der NRW-Liga. Dass dies ausgerechnet beim heimischen TuS am Pulverwald sein muss, schmerzt umso mehr. Denn nach dem 3:0 Erfolg bei Westfalia Herne rechneten die Anhänger des Wittgensteiner Clubs mit dem nächsten Dreier. Das wäre ein schöner Abschluss der Vorrunde gewesen und die Elf von Peter Cestonaro wäre mit breiter Brust in die verdiente Winterpause gegangen.
So mussten sie vor 250 Zuschauern einen erneuten Motivationsdämpfer hinnehmen. In der Rückrunde müssen sie jetzt alles unternehmen, um doch noch den Anschluss ans hintere Mittelfeld zu schaffen. Die Niederlage war unnötig wie ein Kropf. Der TuS war während der gesamten Spielzeit die leicht dominierende Mannschaft.
Nach zwanzig Minuten aber erst die erste nennenswerte Chance für die Pulverwäldler, als Marco Maser einen Freistoß knapp über die Torlatte hämmerte. Nach einer guten halben Stunde vergibt der ansonsten routiniert aufspielende und aufopferungsvoll kämpfende Falko Wahl die größte Gelegenheit in der gesamten Partie. Freistehend vor dem Tor schießt er völlig unbedrängt den sicheren Torwart der Gäste an. Als unmittelbar vor dem Pausenpfiff zunächst ein Gästespieler einen Maserschuss auf der Linie und in der selben Aktion Gästetorwart Hahnemann den Nachschuss von Manuel Jung ebenfalls noch von der Linie kratzen konnte, ahnte man schon, dass die Blauen aus der Edergemeinde am dritten Adventssonntag nicht unbedingt das Glück gepachtet haben sollten. Die leichte optische Überlegenheit des TuS war auch im zweiten Durchgang sichtbar, doch es gelang den Einheimischen nicht, wirklichen Druck auf den Tabellenletzten auszuüben.
Wie aus dem Nichts heraus erzielten die Gäste durch Chamdin Said nach einer guten Stunde das 0:1 und damit den viel umjubelten ersten Sieg. Einige Flankenläufe von Manuel Jung und Nicolas Meiswinkel sorgten zwar kurzfristig ansatzweise für etwas Druck, doch zwei Eckbälle und eine verstolperte zugegebenermaßen gute Chance für den TuS waren die einzige Ausbeute in der gesamten zweiten Halbzeit. In der 80. Minute musste Göran Renner sogar noch einen Heber vom einzigen Torschützen des Spiels mit einer sensationellen Glanzparade entschärfen.
Ahlens Trainer Joachim Krug nach dem Spiel:“ Es tut gut, ein solches Spiel zu gewinnen. Der TuS war zwar etwas dominanter, aber unser Sieg war nicht unverdient. „
TuS-Trainer Peter Cestonaro: “Wir haben die wenigen sehr guten Chancen nicht genutzt und dann dieser Konter durch die Mitte – unglücklicher kann es nicht laufen!“
Die Fußballabteilung lädt alle Freunde und Gönner des TuS zur Weihnachtsfeier am kommenden Samstag, dem 17. Dezember, in die Pulverwaldhalle ein. Beginn: 19 Uhr
TuS: Hurra, wir leben noch!
Und wir können auch noch gewinnen. Das war die sicherste Erkenntnis nach dem 3:0 Erfolg des NRW-Ligisten TuS Erndtebrück beim Kellerrivalen Westfalia Herne am Schloss Strünkede.
Dass man durchaus in dieser Klasse mithalten kann, hat man außer den Punktgewinnen gegen Bielefeld, Hüls und Schermbeck auch bei den knappen Niederlagen gegen Dornberg, Homberg, Essen oder gar Duisburg und Velbert gesehen. Der neuerliche Sieg in Herne jedenfalls brachte wieder ein wenig Glanz, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein in die Gesichter der arg gebeutelten Pulverwaldkicker, sodass man davon ausgehen darf, dass die Cestonaroelf am kommenden Sonntag, dem 11. Dezember, im Heimspiel und letzten Vorrundenspiel gegen den Tabellenletzten alles in die Waagschale werfen wird, um einen weiteren Dreier unter Dach und Fach zu bringen. Das wäre noch ein halbwegs versöhnlicher sportlicher Abschluss. Vor allem könnte die Winterpause dazu genutzt werden, den aufgestauten Frust abzubauen und mit frischem Elan in die Rückrunde zu starten. Man hat viel Lehrgeld gezahlt. Jetzt gilt es, daraus die Konsequenzen zu ziehen und trotz starker Konkurrenz einen Weg zu gehen, der die verloren gegangene Euphorie der letzten Saison ins Mannschaftsgefüge und rund um den Pulverwald wieder zurückbringt.
In Herne jedenfalls zeigte sich der TuS wieder von seiner besten Seite. In der ersten Viertelstunde jeder Halbzeit war zwar der Gastgeber noch leicht tonangebend, doch Sebastian Nachilo riss die Herner nach exakt 15 Minuten mit einem Hammer aus gut und gerne 30 Metern in den Winkel aus allen Träumen. Jetzt übernahmen die Wittgensteiner das Geschehen und diktierten das Spiel. Zwar musste TuS-Keeper Göran Renner insgesamt dreimal wieder sein ganzen Können unter Beweis stellen, um die Pulverwaldelf in der Siegspur zu halten, doch der zweite Treffer nach einer knappen halben Stunde, von Patrick Diehl per Hinterkopf erzielt, beruhigte und festigte die Spielweise der Kicker aus der Edergemeinde.
Die Herner versuchten zwar im zweiten Durchgang alles, um den Spieß noch herumzudrehen, doch entweder scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder halt an Göran Renner. Fünf Minuten vor Ende der Partie erzielte wiederum Patrick Diehl mit einem satten Schuss aus 20 Metern den Endstand.
Überhaupt ist festzuhalten, dass der TuS diesmal außergewöhnlich effizient auftrat, seine Treffer zu unerwarteten Zeitpunkten erzielte und auf Grund seines energischen Auftritts diesen Sieg auch redlich verdient hat.
Am kommenden Sonntag gastiert also der Ex-Bundesligist Rot-Weiß Ahlen am Pulverwald. Die Mannschaft bittet alle Freunde und Anhänger des Wittgensteiner NRW-Ligisten um lautstarke Unterstützung. Sie ist gewillt, ein weiteres Vorweihnachtsgeschenk ihren Besuchern zu präsentieren.
Aachener Alaaf am Pulverwald – 4:2 Niederlage für den TuS
Die Kicker aus der Karnevalshochburg präsentierten sich im Erndtebrücker Pulverwald nicht wie eine Narrentruppe. Das hatte auch niemand erwartet. Doch nach dem sehr guten Auftritt der Cestonarotruppe am vergangenen Spieltag gegen die Zebras aus Duisburg traute man den Wittgensteinern diesmal sogar einen Dreier zu.
Bis zum Pausenpfiff war dies auch durchaus realistisch. Die 180 Zuschauer sahen bei regnerischem Wetter im ersten Durchgang insgesamt eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Männer vom Tivoli in der Anfangsphase.
Dann aber zeigte sich der TuS etwas überlegen und kam durch Timo Dreisbach zur ersten Großchance der Begegnung, als er nach 30 Minuten mit einem satten Linksschuss aus halbrechter Position den Aachener Keeper Tim Krumpen zu einer Glanzparade zwang. Nur 5 Minuten später musste der Gästetorwart schon wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er nach einer schönen Aktion von Sven Hinkel einen Schuss aus 22 Metern entschärfte und um den Pfosten lenkte.
Doch in den letzten Minuten vor der Pause vergab Aachens Mittelstürmer Daniel Engelbrecht freistehend vor Göran Renner und Erndtebrücks Torhüter verhinderte in den verbleibenden Minuten vor dem Pausentee mit zwei Glanzparaden die Gästeführung. So konnten die Anhänger des TuS mit dem Halbzeitergebnis zufrieden sein.
Der zweite Abschnitt begann jedoch leider so wie der erste endete. Eine Unzahl von Chancen konnten die schwarz-gelben Alemannen nicht nutzen. Nach gut 50 Minuten aber erzielte Denis Pozder die hoch verdiente Führung für die Elf des Gästetrainers Ralf Aussem. In der Folgezeit eine unglaubliche Fülle von besten Chancen für die Aachener! Unvermögen und der glänzend aufgelegte Göran Renner verhinderten eine frühe Entscheidung zu Gunsten der Gäste.
Dann aber brachen alle Dämme. Denis Pozder wiederum per Kopf, Patrick Ajani ebenfalls per Kopf und Daniel Engelbrecht brachten die Gäste innerhalb von 7 Minuten von der 65. bis 72. Minute mit 4:0 endgültig auf die Siegerstraße. Anzumerken ist, dass es dem TuS von Beginn der 2. Halbzeit bis zur 70. Minute nicht ein einziges Mal gelang, die eigene Hälfte zu verlassen, weil der Gast ein Angriffsspiel erster Güte praktizierte. Dann knallte Johannes Burg das Leder an den rechten Pfosten und der Erndtebrücker Anhang hatte endlich mal Grund zur Freude.
Mit der Einwechslung von Steve Meißner als zweite Spitze neben Timo Dreisbach begann die Phase der Hoffnung für die Gastgeber. Steve markierte nach 78 Minuten das 1:4 und Patrick Diehl ließ in der 85. Minute das 2:4 per Kopf folgen. Ein klarer Elfmeter wurde eine Minute später den Pulverwäldlern untersagt. Wer weiß, wie die Schlussphase verlaufen wäre, wenn der Unparteiische auf den ominösen Punkt gezeigt hätte.
Fazit der beiden Trainer in der anschließenden Pressekonferenz: „Wir haben wieder mal Lehrgeld bezahlt. Immer nach der Pause zeigen wir unverständliche Schwächen und lassen zuviel zu. Wir müssen mal in Führung gehen. Das war heute möglich. Dann kann die Sache anders laufen“, resümierte Peter Cestonaro. „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden“.
Und Aachens Trainer Ralf Aussem fasste lapidar zusammen:“ In der ersten Halbzeit haben wir die Chancen nicht genutzt und in der 2. Halbzeit noch weniger.“
So rutscht der TuS jetzt auf den vorletzten Tabellenplatz und hofft in den beiden noch ausstehenden Spielen in diesem Jahr am nächsten Sonntag bei Westfalia Herne und dann eine Woche später, am 11. Dezember, in Erndtebrück gegen Rot-Weiß Ahlen, die Nachbarn im Tabellenkeller, Boden gutmachen zu können.
Trotz Topauftritt TuS-Trauer
NRW-Ligist Erndtebrück zeigte das mit Abstand beste Saisonspiel und verlor dennoch mit 0:1.
Nach den teils bedenklichen Präsentationen der Cestenaroelf in den letzten Partien bot die Pulverwaldtruppe vor 230 Zuschauern in Erndtebrück eine sehr starke Leistung und verpasste den so sehnlich erwarteten dritten Heimsieg gegen die Reserve des MSV Duisburg.
Duisburgs Trainer Djuradj Vasic sprach in der Pressekonferenz nach dem Spiel von einem überraschend starken Gegner, einer glücklichen Verhinderung von Gegentoren, einem zum ersten Mal glücklich errungenen Sieg und von vielen mit Glück überstandenen Situationen. „Aber die Tore müsst ihr selbst schießen“, fügte er achselzuckend hinzu. Und da hatte er Recht und nannte direkt das Manko des TuS-Spiels.
Erndtebrücks Coach Peter Cestonaro sprach von der guten Moral und dem Charakter seiner Mannschaft, die eine großartige Laufarbeit an den Tag gelegt, gekämpft und gefightet, etliche Tormöglichkeiten herausgespielt, aber eben kein Tor erzielt hat.
Sein Statement deckte sich mit dem, was die Zuschauer, die Medienvertreter und die Anhänger der Zebras aus Duisburg ebenso sahen. Insofern kann man von einem ungerechten Sieg sprechen. Aber dies interessiert auch bald niemanden mehr. Dennoch ist festzuhalten, dass das Team intakt ist und eine Leistung gezeigt hat, die Hoffnung für die Zukunft macht. Vierzehn Eckbälle, neun Freistöße aus weniger als 25 Metern und achtzehn 60 – 90%-ige Chancen zeigen, wie nah der TuS an diesem Tag an einem Treffer war und wie druckvoll er zeitweise nach vorne agierte. Das hatte man in dieser Saison am Pulverwald noch nicht gesehen.
So musste MSV-Torwart Lenz nach 10 Minuten einen Gewaltschuss von Sebastian Nachillo aus 16 Metern unschädlich machen und der Schlussmann parierte 10 Minuten später reaktionsschnell einen von Manuel Jung aus spitzem Winkel geschossenen Flachschuss. Zwei Maserfreistöße verfehlten haarscharf das Gehäuse des MSV, ebenso ein Direktschuss von Sven Hinkel.
Nach 26 Minuten versenkte Duisburgs Kapitän Haluk Tückeri einen indirekten Freistoß, der noch von Marco Maser abgefälscht wurde. Es war die einzige echte Gästechance. Sebastian Nachillo verpasste in der 38. Minute eine Maserflanke knapp. Es war die größte Chance in der 1. Halbzeit für den TuS.
Im zweiten Durchgang steigerte der TuS noch einmal seinen Druck aufs MSV-Tor. Timo Dreisbach traf nach 65 Minuten den Außenpfosten. Nicolas Meiswinkel scheiterte aus kürzester Distanz nach 86 Minuten am Torwart und der Nachschuss von Julian Kapitza rauschte haarscharf am Gästetor vorbei. Noch in der Schlussminute vergab Torben Schneider mit einem Kopfball die Chance zum Ausgleich. Letzterer Spieler zählte in der an diesem Spieltag wirklich leistungsstarken Truppe als Innenverteidiger neben Falko Wahl zu den auffälligsten TuS-Akteuren, weil sie in den kritischen Abwehraktionen ein gutes Stellungsspiel und die nötige Übersicht bewahrten.
Alles in allem wieder eine Niederlage, keine Punkte, aber die beste Saisonleistung, auf der sich aufbauen lässt und die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt.
David konnte Goliath diesmal nicht besiegen
Wer eine Überraschung im Höhenberger Sportpark erwartet hatte, wurde schon nach zwei Minuten eingenordet. Kaum hatte die Partie begonnen, als David Müller mit einem Lupfer über TuS-Torwart Göran Renner hinweg die frühe Führung gelang. Und genau dieses wollten die Wittgensteiner vor 850 Zuschauern verhindern. Die eingeschlagene Taktik, solange wie möglich keinen Gegentreffer gegen den mit hochkarätigen Ex-Bundesliga -und Regionalligaspielern gespickten und einsam hoch thronenden Tabellenführer zu erhalten, war nach 92 Sekunden über den Haufen geworfen.
Erstaunlicherweise fing sich die Pulverwaldelf nach diesem frühen Schock ein wenig und spielte in der Folgezeit munter mit. Markus Waldrich verfehlte nach 20 Minuten knapp das Kölner Tor und Steve Meißner rutschte Bruchteile von Sekunden zu spät in eine Wadolowskiflanke.
Als Ex-Profi Kevin Schöneberg nach 25 Minuten wegen eines Revanchefouls an Steve Meißner „knallrot“ sah, lichteten sich die Gesichter des Erndtebrücker Anhangs und die Hoffnung, wenigstens einen Punkt mit an die Eder zu bringen, nährte sich zusehends.
Doch wie schon sooft in diesen Fällen brachte das Überzahlspiel sehr wenig. Zwar versuchten die Pulverwäldler ihrerseits, das Heft in die Hand zu nehmen und ein druckvolleres Spiel an den Tag zu legen, doch so recht gelang ihnen dies nicht.
Als Dennis Schmidt und Mike Wunderlich in den letzten 10 Minuten vor der Pause dann auf 2:0 und 3:0 erhöhten, war klar, dass diese Reise in die Karnevalshochburg kein gutes Ende nehmen würde. Mike Wunderlich verwandelte kurz nach der Pause einen von Falko Wahl verursachten fragwürdigen Foulelfmeter zum 4:0 und der Goalgetter der Viktoria erzielte eine Viertelstunde vor Ende der Begegnung den ernüchternden Endstand.
Mit den meisten Gegentreffern der Liga rangiert die Cestonaroelf jetzt auf dem drittletzten Platz und hat sich vorerst mal im Tabellenkeller festgesetzt.
Man kann bei einem so gut besetzten Team und einem so souverän führenden Tabellenführer auch in dieser Höhe verlieren. Dennoch wünscht man dem Team vom Pulverwald in Zukunft einige Erfolge, damit die Mannschaft wieder motivierter und mit mehr Selbstvertrauen agiert. Auch, wenn die Gegner stärker und routinierter besetzt sind, haben die ersten Begegnungen doch gezeigt, dass man durchaus in dieser Klasse mithalten kann.
Die Moral, den Elan und die Begeisterung der ersten Spiele wünschen sich viele Zuschauer zurück. Am kommenden Sonntag um 14 Uhr 30 spielt der MSV Duisburg im Pulverwald. Vielleicht gelingt es den Blau-Weißen, die Zebras im Zaum zu halten. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer. Sie ist fest gewillt, eine Wende zu schaffen und bessere Ergebnisse in Zukunft zu erreichen.
1:4 Niederlage des TuS Erndtebrück gegen Westfalia Rhynern
Was ist mit der Mannschaft los? Hier stimmt etwas nicht. So lauteten die Kommentare der Medienvertreter nach Abpfiff der NRW-Liga Partie gegen den Tabellennachbarn aus dem Hammer Süden. Knapp 300 Zuschauer verließen mit ähnlicher Gefühlslage den Pulverwald und wussten nicht so recht, ob sie sich über die gezeigte Leistung ärgern oder einfach nur Mitleid mit der Elf von Peter Cestonaro haben sollten. Die Erwartung, im fünften Heimspiel der Saison den dritten Sieg feiern zu können, war riesengroß und die Enttäuschung, dass die Pulverwaldelf während der gesamten Begegnung meilenweit vom Erreichen dieses Ziels entfernt war, daher umso größer.
Von Beginn an zog die Elf von Björn Mehnert ein druckvolles Spiel auf und die TuS-Abwehr stemmte sich mit allen Kräften gegen einen Torerfolg der Gäste. Dies gelang noch. Marco Maser hatte in der 10. Minute zwar mit einem seiner gefährlichen Hammerfreistöße die Möglichkeit, den TuS sogar noch in Front zu schießen, doch seine Granate verfehlte knapp das Gehäuse des souveränen Gästetorwarts Dennis Wegner. In der 18.und 19. Minute verhinderte TuS-Torwart Göran Renner, der den an einer Gehirnerschütterung laborierenden Timo Bäcker wieder einmal glänzend vertrat, mit zwei unglaublichen Paraden noch ein Gästetor. Zunächst meisterte er in gekonnter Manier einen Heber des torgefährlichen Kevin Hagemann und dann parierte er reaktionsschnell einen knallharten Schuss von Sergej Petka aus kürzester Distanz. Der gleiche Spieler erzielte dann aus klarer Abseitsposition in der gleichen Minute den hoch verdienten Führungstreffer für die Gäste. Nur eine Minute später dann der Ausgleich durch Steve Meißner, der nach einer schönen Einzelleistung mit einem Flachschuss aus halblinker Position ins untere rechte Eck traf. In dieser Phase zeigte der TuS zumindest eine ebenbürtige Leistung.
Doch, in wie viel gefährlichen Situationen allein TuS-Abwehrrecke Torben Schneider in der ersten halben Stunde vor dem eigenen Strafraum zu klären hatte, war nicht an zwei Händen abzuzählen. Der hochgewachsene Allrounder zeigte besonders in kritischen Situationen seine Extraklasse, indem er eine souveräne und gekonnte Spielweise demonstrierte. Nach einer knappen halben Stunde musste Paul Wadolowski einen Schuss von Miguel Dotor-Ledo von der Linie kratzen und konnte dadurch die erneute Gästeführung noch verhindern.
Die quirligen, blitzschnellen und sehr beweglichen Gästestürmer ließen keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt weitere Treffer erzielen wollen. Dies gelang auch nach 32 Minuten, als Falko Wahl einen Schuss von Kevin Hagemann nur noch ins eigene Tor abfälschen konnte.
Auch nach der Pause gleiches Bild. Göran Renner entschärfte erneut in überragender Manier zwei hochkarätige Chancen von Sergej Petka, als dieser völlig alleine vor ihm auftauchte. Doch nach 68 Minuten dann die 3:1 Führung durch die Gäste, erneut durch Kevin Hagemann. Nur fünf Minuten später die 4:1 Führung und damit der Endstand für die Gäste durch Markus Scherff. Die einzige echte Chance durch TuS-Kapitän Markus Waldrich dann in der 80. Minute, als er alleinstehend vor dem Tor den Ball über die Querlatte drosch.
Sie wollten, aber sie konnten nicht und sie konnten auch diesmal, wie in den vergangenen Partien auch schon, keinen Druck aufbauen und dies gegen einen Gegner, der mit im Tabellenkeller sitzt.
Am kommenden Sonntag muss der TuS zum Tabellenführer nach Köln. Viktoria Köln bezog bei Westfalia Herne völlig überraschend eine Niederlage und wird versuchen, vor eigenem Publikum die Scharte auszuwetzen.
Der TuS stellt einen Bus für die Fans bereit. Interessenten bitte im Pulverwald melden und eintragen.
Erndtebrück verliert auch am Essener Uhlenkrug
Nach der eindeutigen und auch in der Höhe gerechtfertigten 5:0 Niederlage im Lokalderby gegen die Siegener Sportfreunde drängten die Pulverwäldler auf Rehabilitation beim ETB Schwarz Weiß Essen. Mit einer von Anfang an couragierten und zielstrebigen Einstellung über die gesamte Spieldauer ist dies ihnen sicherlich gelungen. Doch leider blieben die Punkte auch diesmal im Ruhrpott.
Besonders im ersten Durchgang überzeugte die Cestonaroelf. Sie arbeitete sich gute Torchancen heraus, an denen vornehmlich Flügelflitzer Paul Wadolowski beteiligt war. So scheiterten Falko Wahl und zweimal Marco Maser in der ersten Halbzeit äußerst knapp am Torerfolg, um nur die klarsten Chancen der Wittgensteiner zu erwähnen.
Beim Pausentee ahnte niemand, dass der Gastgeber nach 57 Minuten durch El Hossaini in Führung gehen könnte, denn der Einsatz und die spielerische Überlegenheit des Drittletzten der Tabelle waren unübersehbar. Aber, wie immer wieder prognostiziert, wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann folgt die Überraschung.
Der TuS ließ sich aber durch den Rückstand nicht entmutigen, bewies eine bewundernswerte Moral und schaffte verdientermaßen nach 72 Minuten durch Kapitän Markus Waldrich den Ausgleichstreffer. Doch nur fünf Minuten später verursachte Thomas Bednorz einen Foulelfmeter, den Dirk Heinzmann am wieder genesenen Timo Bäcker vorbei zum 2:1 einlochte. Selbst jetzt gaben die Blau-Weißen nicht auf und stemmten sich mit aller Kraft gegen die erneute Niederlage. Ohne Erfolg. Kurz vor Ende der Partie gelang dem letztjährigen Goalgetter der Westfalenliga Vincenzo Burgio sogar noch der 3:1 Endstand. Alle Beteiligten waren sich diesmal einig: “Erndtebrück spielte sehr stark, ein Aufwärtstrend war deutlich erkennbar“ – doch die Punkte blieben erneut liegen.
Am nächsten Sonntag empfängt der TuS um 15 Uhr am Pulverwald die Elf von Westfalia Rhynern. Eine lösbare Aufgabe, insbesondere, wenn die Elf von Peter Cestonaro die ansteigende Form aus Essen konservieren kann und die Zuschauer sie am Pulverwald nach vorne peitschen werden.
Pulverwaldelf verliert deutlich in Siegen
Das war es nun, das von allen Seiten mit Spannung erwartete und im Vorfeld großzügig annoncierte Lokalderby zwischen den benachbarten NRW-Ligisten aus Wittgenstein und aus dem Siegerland. Und der von allen Medien prognostizierte Favorit und Aufstiegsaspirant für die Regionalliga aus der Krönchenstadt siegte hoch verdient mit 5:0.
Einziges Trostpflaster für das Team aus der Edergemeinde dürfte die Tatsache gewesen sein, dass immerhin annähernd so viele Fußballfans den Weg ins Leimbachstadion gefunden haben wie vor gut einer Woche gegen den „Deutschen Meister Borussia Dortmund“. Und viele Anhänger aus Wittgenstein, die mit Bussen und Privat - PKW’s gekommen waren, um die Elf von Peter Cestonaro zu unterstützen, trugen zu der stattlichen Kulisse von 3640 zahlenden Zuschauern bei.
Ein Geld -und Punktesegen zugleich an einem kalten und klaren Freitagabend für die Kreishauptstädter, die mit diesem Sieg sich vorerst mal auf den dritten Tabellenplatz katapultierten – eine Tabellenposition, die zum direkten Aufstieg in die Regionalliga berechtigt.
Die Elf von Siegens Coach Michael Boris legte mächtig los und ging bereits nach vier Minuten durch Alexander Hettich in Führung. Damit erwischte er die Wittgensteiner kalt und brachte ihr Konzept völlig aus dem Rhythmus. Sie spekulierten nämlich darauf, so lange wie möglich ein Unentschieden zu halten und eine der wenigen Chancen zu nutzen, die sich ihnen vielleicht bieten könnten. Dem war aber nicht so, denn die Blau-Weißen von der Eder waren während der gesamten Spielzeit chancenlos.
Als nach 24 Minuten Sven Michel Torwart Göran Renner, der wieder einmal für Timo Bäcker zwischen den Pfosten stand und seine Sache insgesamt sehr gut machte, überwinden konnte, waren für Peter Cestonaro und alle im Stadion die Messen bereits gelesen. Nach einer Stunde dann der endgültige Knock-out durch Jörn Nowak. Ivan Markow musste kurz danach wegen Nachtretens den Platz verlassen und der einsatzfreudige Falko Wahl sah acht Minuten vor Ende der Partie Gelb-Rot. In der Zwischenzeit konnten die Sportfreunde durch Rene Lewejohann und wiederum Alexander den Endstand erzielen. Ein hoch verdienter Sieg für den Konkurrent aus dem Siegerland, der spielerisch und kämpferisch eine bewundernswerte Leistung brachte und den Pulverwäldlern ihre Grenzen zeigte und ihnen sämtliche Illusionen stahl.
Dennoch ist diese Niederlage kein Hals- und Beinbruch für die Wittgensteiner, die bestrebt sein müssen, in den beiden nächsten Partien gegen Schwarz-Weiß Essen und am 30.Oktober im Heimspiel gegen Westfalia Rhynern ihre Punkte zu holen. Dann sieht die Welt wieder rosiger aus. Jetzt wissen sie wirklich, wo sie stehen. Der Charakter dieser Mannschaft wird und muss so gefestigt sein, dass sie aus dieser schmerzhaften Niederlage ihre Lehren ziehen wird.
TuS holt Punkt in Bielefeld
Nicht auf der berühmten Bielefelder Alm, aber immerhin in der Rußheide, erarbeiteten sich die Spieler von Peter Cestonaro im Samstagspiel der NRW-Liga den ersten Auswärtspunkt. Der hohe Favorit, die U-23 Truppe des ehemaligen Bundesligisten, sowie die rund 150 Zuschauer staunten nicht schlecht, als die Gäste aus der Edergemeinde wider Erwarten mit den zwei Sturmspitzen Patrick Diehl und Markus Waldrich antraten und eine engagierte Leistung vom Feinsten an den Tag legten. Nach 24 Minuten blies Radio Siegen in den Äther, dass gerade der pfeilschnelle Außenstürmer Paul Wadolowski den Underdog aus Wittgenstein mit einem gelungenen Solo und einem kurz entschlossenen Abschluss in Front geschossen hat. Jubel bei den TuS-Fans im heimischen Wittgenstein und Freude über das erfrischende Auftreten der zuletzt doch harmlosen Pulverwäldler.
Vielleicht scheint das etwas offensivere Angehen und der verstärkte Druck nach vorne doch eher der Schlüssel zum Erfolg sein, weil die gesamte Mannschaft sich von diesem Offensivdrang mitreißen lässt. Jedenfalls präsentierte sich der TuS bei dem in der Tabellenspitze angesiedelten Team aus Ostwestfalen, das noch vor kurzem die Sportfreunde im Leimbachstadion besiegte, von seiner besten Seite. Das galt vor allem für Durchgang 1.
Innerhalb einer einzigen Minute rückten die Bielefelder jedoch die Verhältnisse zu Beginn der zweiten Hälfte wieder zurecht, indem sie spielerisch und optisch überlegen agierten und durch Tore von Nico Schneck und Stefan Langemann in Führung gingen. Auch in der Folgezeit hatten die „Roten“ vom Pulverwald einige brenzlige Situationen zu überstehen, blieben aber von einem weiteren Treffer verschont. Zehn Minuten vor Ende der Partie tauchte Abwehrrecke Falko Wahl, der nicht nur mit „Köpfchen“ spielte, sondern auch in dieser Begegnung hauptsächlich mit seinem Kopf zahlreiche gefährliche Aktionen bereinigte, im gegnerischen Strafraum auf und verwandelte eben mit diesem wertvollen Körperteil einen von Paul Wadolowski getretenen Eckball - ein Unentschieden, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Torwart Göran Renner, der erneut für den erkrankten Timo Bäcker zwischen den Pfosten stand, war stolz auf sein Team, zollte ihm großen Respekt und ließ durchblicken, dass sich diese Mannschaft noch nicht aufgegeben hat.
Darf sie auch nicht. Denn am kommenden Freitag um 19 Uhr 30 kommt es im Siegener Leimbachstadion zu dem von allen Siegerländern und Wittgensteinern heiß ersehnten Lokalderby zwischen den Sportfreunden und dem TuS. Die Moral bei den Wittgensteinern stimmt jedenfalls. Das hat der Auftritt in Bielefeld gezeigt. Die Mannschaft bittet ihre Fans um starke Unterstützung am Freitagabend. Das wird auch den Gastgeber aus der Krönchenstadt in Freude versetzen. Nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund darf er von neuem mit einer stattlichen Zuschauerzahl rechnen.
TuS verliert auch beim Mitaufsteiger
Fußball-NRW-Ligist Erndtebrück kann auch beim Mitaufsteiger, dem Bielefelder Vorstadtclub TuS Dornberg, nicht punkten. Mit einer erneuten 1:2 – Auswärtsniederlage, wie schon beim letzten Spiel in Homberg, rutschen die Wittgensteiner auf den drittletzten Tabellenplatz ab. Gleich in der ersten von vier Begegnungen auf fremdem Terrain lassen die Jungs vom Pulverwald die Punkte liegen und es folgen mit der U 23 von Arminia Bielefeld, dem Lokalhit in Siegen und mit Schwarz-Weiß Essen drei weitere harte Brocken in den kommenden Wochen.
Wie in den Wochen zuvor gelang es dem Team nicht, den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen. Zu viele Fehler im Spielaufbau, zahlreiche Ballverluste, Harmlosigkeit in der Offensive sind nicht geeignet, erfolgreich abzuschneiden und eine glückliche Heimreise anzutreten. Auffallend, dass kaum nennenswerte Torchancen herausgearbeitet werden können und die Gegner auch optisch den Ton angeben. Dabei präsentierten sich die Bielefelder Vorstädter nicht einmal von ihrer besten Seite und zeigten lediglich nur eine mittelmäßige Leistung. Immerhin reichte es zu einem Sieg für den Mitaufsteiger. Für den Anschlusstreffer in der Schlussminute sorgte bezeichnenderweise noch ein Spieler des Gastgebers, der Kosmetikkorrektur zugunsten der Cestonaroelf leistete.
Wenn die Elf aus der Edergemeinde in Zukunft mal wieder punkten will, muss sie, auch wenn die Gegner spielstärker und insgesamt besser geworden sind, mehr Phasen des Agierens und weniger des Reagierens einstreuen. Nur dann wird sie sich dem gegnerischen Strafraum nähern und die eine oder andere Standartsituation herausholen können, die zu mehr Treffern auf Seiten der Pulverwäldler führen sollte.
TuS verliert sein Heimspiel gegen Speldorf
Bei sonnigem Wetter und vor ca. 300 Zuschauern musste der TuS sich leider gegen den VfB Speldorf geschlagen geben. Die Cestonaro-Elf verlor das Heimspiel mit 1 : 2. Der Anschlusstreffer vom eingewechselten Patrick Diehl fiel in der 83. Minute..... zu spät. Der Tus konnte in diesem Spiel keine Punkte mehr holen.
Dabei begannen unsere Jungs in einem schönen Fussballspiel gar nicht so schlecht. In der Anfangsviertelstunde bewahrte der Gästekeeper, nach Schuss von Kapitän Markus Waldrich die Speldorfer mit einem grandiosem Reflex vor dem Rückstand. Auch die Speldorfer hatten ihre Chancen, so klärte Mitte der ersten Hälfte unser Verteidiger Manuel Jung den Ball kurz vor der Torlinie.
Kurz vor dem Pausentee brachten die Speldorfer einen Ball in den Strafraum, Falko Wahl kam mit dem Kopf nicht mehr dran und so war es kein Problem für den Speldorfer Angreifer einzunetzen.
Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Der TuS konnte seine Chancen nicht in Tore umwandeln und Speldorf erspielte sich ein weiters Tor. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Speldorf den Ball an Timo Bäcker vorbei ins Tor schieben.
Eine unschöne Szene spielte sich derweil im Gästeblock ab. Die rund 30 lautstarken Speldorfer Fans zündeten eine Rauchbombe. Jedoch war dieser Zwischenfall relativ schnell unter Kontrolle gebracht und auch sonst hatten die Ordner vom TuS die Gästefans im Griff.
Zurück zum Fussball:
Der TuS drückte ín der Schlussviertelstunde noch einmal aufs Gaspedal und so kam Patrick Diehl aus ca. 18 Metern mit einem Flachschuss in die linke Ecke zum Torerfolg. Der TuS spielte jetzt sehr engagiert und kämpfte..... vergebens. Zu allem Überfluss sah Falko Wahl kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte wegen taktischem Foulspiel.
Manuel Jung nach dem Spiel:
"Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu weit weg von unseren Gegnern gestanden. Und wir haben gesehen dass es eben nicht reicht nur die letzten zehn Minuten zu kämpfen."
TuS gewinnt gegen Schermbeck
Unsere I. Mannschaft hat ihren zweiten Heimsieg gegen den SV Schermbeck perfekt gemacht. Der TuS gewann mit 1 : 0 im Pulverwaldstadion bei strömendem Regen vor ca. 200 Zuschauern.
Das Wetter war zwar nicht berauschend, aber dafür konnte man schönen Fussball erleben, die Kombinationen unserer Jungs konnten sich sehen lassen und so ergaben sich schon früh im Spiel gute Chancen: Nach ca. 10 Min war der wieder genesene Markus Waldrich zum ersten mal im gegnerischen Strafraum durch und verfehlte nur knapp. Mitte der ersten Hälfte traf Torben Schneider nach einer schönen Flanke leider nur den Pfosten. Die Gäste waren gegen die sicher stehende Elf von Peter Cestonaro nur zwei mal richtig gefährlich: So parrierte Timo Becker einen Fernschuss souverän und bewahrte den TuS vor einem Rückstand. Kurz darauf verfehlte der Schermbecker Stürmer Abdou-Nassirou Ouro-Akp völlig frei das Tor.
Ansonsten blieb der SV Schermbeck jedoch ideenlos und meist ungefährlich. Der TuS war die bessere Mannschaft mit wenigen Ballverlusten und kaum Fehlpässen.
Die 67. Spielminute:
Markus Waldrich hat den Ball, er geht durch den gegnerischen Strafraum... an 3 Gegenspielern vorbei... er steht allein vor dem Tor... und zaubert den Ball gekonnt in die linke obere Ecke des Gehäuses.
Kaum ist er wieder dabei (heute als Kapitän), schon zeigt er uns wieder seine individuelle Klasse... So kennen wir unseren Waldi.
Der TuS hatte noch einige gute Konterchancen konnte den Ball aber nicht ein zweites mal im Tor der Gäste unterbringen.
Ivan Markow nach dem Spiel:
"Es hat heute richtig Spaß gemacht! Das nennt man Fussball spielen. Letzte Woche haben wir in Bergisch Gladbach noch wie die ersten Menschen gespielt aber heute haben wir gezeigt, dass wir es auch können und haben verdient gewonnen."
Alles in allem war es ein schönes Fussballspiel mit tollen Situationen, guten Chancen und 3 Punkten für unser Team.
Die ersten NRW-Liga Punkte für Erndtebrück - TuS besiegt verdient die Elf von Olaf Thon
Mit einem insgesamt verdienten 2:1 Sieg vor knapp 400 Zuschauern gegen den noch verlustpunktfreien VFB Hüls meldet sich der TuS Erndtebrück jetzt erst richtig in der NRW-Liga an.
Während die Mannschaft des 52-fachen Nationalspielers und überaus sympathischen Ex-Bundesligaprofis Olaf Thon, der 481 Spiele bei den deutschen Spitzenclubs Bayern München und Schalke 04 absolvierte, mit zwei Siegen gegen Aachen und Herne an den Pulverwald reiste, ging die Elf von Peter Cestonaro noch ohne Punkte in diese Partie, da sie die beiden ersten Begegnungen gegen die potentiellen Aufstiegskandidaten in die Regionalliga, Velbert und Uerdingen, knapp verlor. – Keine gute Ausgangsbasis also für die Wittgensteiner.
So begann der TuS auch etwas zaghaft und hatte Riesenrespekt vor dem Gegner. Doch nach fünf Minuten hatte Falko Wahl eine Riesenchance. Der kopfballstarke Abwehrspieler des TuS platzierte den Ball zu sehr ins Torzentrum, sodass Tobias Rantzow, der Hülser Torwart, den Ball noch parieren konnte. Nach 12 Minuten schlug die Sekunde des Erndtebrücker Torwarts Timo Bäcker. Er klärte sensationell und für alle unfassbar per Fuß einen Schuss von Timur Karagülmez und verhinderte durch diese Glanztat die sichere Gästeführung. Diese Parade war für Olaf Thon auch mit ausschlaggebend für den Gesamterfolg des TuS. In der ersten Halbzeit erspielte sich keines der beiden Teams Vorteile. Man wollte zwar, aber mehr als ein Abtasten kam nicht heraus.
Nach der Pause aber ein druckvolleres Spiel der Pulverwaldkicker. Der Schiedsrichter erkannte nach 55 Minuten aus unerklärlichen Gründen ein Kopfballtor des wiederum stark aufspielenden hoch gewachsenen Erndtebrücker Abwehrspielers Torben Schneider nicht an.
Der Druck des TuS wurde stärker und fünf Minuten später besorgte Torben Schneider dann auf Vorlage von Sebastian Nachilo die viel umjubelte TuS-Führung, als er am zweiten Pfosten hineinrutschte und mit dem linken Fuß einnetzte. Als Benjamin Thorbeck nach 70 Minuten die 2:0 Führung für die Cestonaroelf markierte, schien die Partie gelaufen, zumal allen Spielern die zunehmend schwüle Witterung zu schaffen machte.
Doch wie Phönix aus der Asche tauchte ein Hülser Stürmer im TuS- Strafraum auf und Timo Bäcker verursachte einen Elfmeter, verletzte sich bei dieser Aktion, spielte aber trotzdem weiter. Timur Karagülmez verwandelte den Strafstoß.
Jetzt war der TuS für einige Minuten völlig von der Rolle. Er schien wie gelähmt und die vorher demonstrierte Ordnung ging verloren. Erst gegen Ende der Begegnung gewannen die Blau-Weißen wieder ihre gewohnte Sicherheit zurück. Timo Dreisbach vergab nach 88 Minuten eine Riesenchance. Das wäre die endgültige Entscheidung gewesen.
Immerhin ließ der Schiedsrichter noch vier Minuten nachspielen. Erleichterung und Genugtuung nach dem Schlusspfiff. Zufriedene Zuschauer und die Erkenntnis, dass man in dieser Liga nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen kann.
Am nächsten Sonntag geht es dann nach Bergisch Gladbach. Alles ist möglich.
Erndtebrücker Niederlage in Uerdingen - Masers Sensationstor
Vor mehr als 2500 Zuschauern musste sich NRW-Ligist TuS Erndtebrück am späten Samstagabend dem Exbundesligisten, der sich damals Bayer Uerdingen nannte, geschlagen geben.
Die haushohen Favoriten wurden vor allem in der ersten Halbzeit ihrer Rolle gerecht und setzten die Pulverwaldelf mächtig unter Druck. Vor allem gelang es dem Krefelder Sturm und den Flügelstürmern immer wieder, Lücken in die insgesamt sehr defensiv eingestellte Abwehr der Wittgensteiner zu reißen. Die pausenlos skandierenden Anhänger des KFC Uerdingen, die Aura der altehrwürdigen Grotenburgkampfbahn, der große Name des Gegners und der 4:0 Auftaktsieg am letzten Spieltag bei Westfalia Herne trugen sicherlich auch dazu bei, dass die Cestonaroelf anfangs vor lauter Angst und Respekt nicht zu ihrem gewohnt aggressiven Spiel fand und den Gegner ihrerseits nicht in Bedrängnis bringen konnte. So wunderte es auch nicht, dass Höfler, der Goalgetter der Uerdinger, nach knapp 20 Minuten relativ unbehelligt schon seinen 5. Saisontreffer erzielen konnte und die ganz in Blau spielenden Erndtebrücker in Rückstand brachte. Vor allem Torhüter Timo Bäcker ist es zu verdanken, der mit einer Serie von glanzvollen Aktionen schon eine frühzeitige Entscheidung zu Gunsten des KFC vereitelte. Mit Glück und Geschick stemmten sich die Spieler von Peter Cestonaro jedoch zunehmend passionierter und mutiger gegen die weiterhin stürmenden Krefelder und retteten sich in die Halbzeitpause.
Hier muss etwas passiert sein, denn nach dem Wechsel agierte der TuS weit respektloser und es gelang ihm sogar, das Spiel tendenziell häufiger in die Uerdinger Hälfte zu verlagern, ohne aber eine einzige echte Torchance erarbeiten zu können.
Doch dann kam Maser, Marco Maser, nicht, dass er nicht schon von Anfang an mitgewirkt hätte, nein - jetzt trat er ins Rampenlicht, der Ersatzkapitän für den bald nach seiner schweren Verletzung wieder heiß herbeigesehnten Goalgetter Markus Waldrich. Aus sage und schreibe 50 Metern erzielte der Hammermann vom Pulverwald diesmal mit einer Mordsbogenlampe völlig unerwartet den Ausgleichstreffer. Lähmendes Entsetzen beim Uerdinger Anhang, aber auch Komplimente von Seiten des Gastgebers und der Medien für dieses sensationelle Traumtor, das alle Chancen hat, Tor des Monats bzw. des Jahres zu werden. Unbeschreiblicher Jubel natürlich bei den mitgereisten TuS Fans und den TuS-Anhängern an den Radiogeräten, denn Radio Siegen übertrug diese Begegnung live.
„Hätte nicht Isiklar wenige Minuten nach dem Ausgleich die Heimelf wieder völlig freistehend in Führung gebracht, hätte man hier auch tatsächlich einen Zähler mitholen können“, so Peter Cestonaro. Denn in der Folgezeit versuchten die Pulverwaldkicker alles, um die knappe Niederlage noch zu verhindern. Doch mehr als eine Handvoll von Eckbällen sprang nicht heraus. Jedenfalls war die Moral der TuS Spieler lobenswert und bei Beibehaltung müssten bald schon die ersten Punkte eingefahren werden, vielleicht schon am nächsten Sonntag gegen die noch ungeschlagene Elf des VFB Hüls, die Truppe von Olaf Thon. Die Mannschaft bittet um kräftige Unterstützung seitens ihrer Anhänger und wird alles geben, um die ersten NRW-Liga Punkte an die Eder zu holen.
Unglückliche Auftaktniederlage
Der TuS Erndtebrück musste sein erstes Lehrgeld als NRW-Liga Neuling bezahlen.
Bei bestem Fußballwetter fanden trotz Ferien- und Urlaubszeit immerhin 480 Zuschauer den Weg ins Pulverwaldstadion, unter ihnen auch Ex-Nationalspieler Olaf Thon, der als Trainer des Ligakonkruenten VfB Hüls schon mal die nächsten Gegner untere die Lupe nahm.
Die spielstarken Gäste hatten zunächst mehr vom Spiel,unsere junge Mannschaft wirkte bei ihrem Debüt anfangs etwas nervös.
Doch mit Kampf und Laufbereitschaft konnte man Mitte der I.Halbzeit Gleichwertigkeit erreichen. Eine Großchance der Gäste vereitelte der gut aufgelegte TuS Keeper Bäcker. Aber auch der TuS erspielte sich die ein oder andere Chance, bei einem kapitalen Direktschuß von Nachillo zeigte der Torhüter der Gäste sein ganzes Können. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, die Gäste zeigten zwar die etwas bessere Spielanlage, doch die Cestonaro Elf hielt toll dagegen und hatte stellenweise sogar mehr vom Spiel. Eine Großchance des TuS Mitte der 2.Hälfte nach einem sehenswerten Spielzug vereitelte abermals der Gästekeeper mit einer Glanztat. Die Entscheidung dann in der 77.Minute, einen Freistoß aus ca. 18 Metern verwandelte der Velberter Tumanan eiskalt und unhaltbar ins linke untere Eck.Der TuS setzte nun alles auf eine Karte, wurde jedoch in der 82. Minute ausgekontert und der Gästestürmer Kaya musste nur noch zum 2:0 einschieben. Die Erndtebrücker kämpften jedoch tapfer weiter, doch der Anschlusstreffer blieb ihnen vergönnt, bei einem Schuss von Torben Schneider war abermals beim Torhüter der Gäste Endstation. So nahmen die Gäste wenn auch nicht unverdient, aber doch etwas glücklich die Punkte mit nach Hause.
Die TuS Kicker haben aber in ihrem ersten NRW Liga Spiel gezeigt, dass sie in der 5.Liga durchaus mithalten können, dies bestätigten auch einige fachkundige Gästefans.Das sollte für die anstehenden schweren Spiele Mut machen, enttäuscht hat die junge Mannschaft auf keinen Fall.
Spielberichte Westfalenliga und Pokal in der Saison 2010/11
Kreispokalendspiel: TuS Erndtebrück - Spfr. Siegen 6 : 4 n. E.
TuS Erndtebrück gewinnt auch Kreispokalfinale 6:4 Sieg über Sportfreunde Siegen
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Erndtebrücker Adieu mit Niederlage
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Knappe 2:3 Niederlage für Erndtebrück in Sprockhövel
31. Spieltag: TuS Erndtebrück - TuS Eving Lindenhorst 0 : 0
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30. Spieltag: TuS Ennepetal - TuS Erndtebrück I 2 : 2 (1:2)
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29. Spieltag: TuS Erndtebrück I - Hombrucher SV 09/72 1 : 0 (1:0)
TuS mit knappem 1:0 Sieg gegen Tabellenletzten
10 Punkte Vorsprung für Tabellenführer Erndtebrück
28. Spieltag: TuS Erndtebrück I - TSG Sprockhövel 2 : 1 (0:1)
Waldrich wirbelt weiter. Wird Wunder wahr?
26. Spieltag: BV Brambauer - TuS Erndtebrück 2 : 0 (0:0)
BV Brambauer bremst braven Pulverwaldprimus
25. Spieltag: TuS Erndtebrück I - 1. FC Kaan Marienborn 2 : 0 (1:0)
Erndtebrücker Siegestaumel nach Derbysieg
24. Spieltag: TuS Erndtebrück I - FC Borussia Dröschede 4 : 0 (3:0)
Erndtebrücker Sieg vor dem Derbyknaller
20. Spieltag: SV Herbede : TuS Erndtebrück I 0 : 1 (0:0)
Erlöst! Erlöst! - Sinaba sichert Erndtebrück Platz an der Sonne
19. Spieltag: TuS Erndtebrück I - BV Westfalia Wickede 2 : 0 (0:0)
Westfalenliga: TuS Erndtebrück erklimmt die Spitze
18. Spieltag: TuS Erndtebrück I - DSC Wanne-Eickel 2 : 0 (1:0)
Erndtebrück gewinnt Westfalenliga-Spitzenspiel
17. Spieltag: SG Wattenscheid 09 - TuS Erndtebrück I 1 : 1 (1:1)
Erndtebrücker Remis in Wattenscheid
16. Spieltag: TuS Erndtebrück - SuS Langscheid/Enkhausen 4 : 1 (2:0)
Erndtebrück sichert Platz in der Spitzengruppe
15. Spieltag: Spfr. Oestrich/Iserlohn - TuS Erndtebrück 2 : 2 (0:2)
Erndtebrück: Unglückliches Remis im Spitzenspiel der Westfalenliga
Freundschaftsspiel: TuS Erndtebrück I - Gemania Salchendorf I 7 : 1 (3:0)
Erndtebrück siegt verdient gegen den Landesligisten Salchendorf
Westfalenpokal: TuS Dornberg - TuS Erndtebrück 4 : 0 (2:0)
Pokalniederlage für Erndtebrück – Sprockhövel kommt
14. Spieltag: TuS Eving Lindenhorst - TuS Erndtebrück 1 : 1 (1:0)
Erndtebrück weiter Westfalenligaspitze
13. Spieltag: TuS Erndtebrück - TuS Ennepetal 2 : 0 (0:0)
Erndtebrück erneut Tabellenführer in der Westfalenliga
12. Spieltag: Hombrucher FV 09/72 - TuS Erndtebrück 1 : 2 (0:1)
Erndtebrück zum Schluss verdienter Sieger in einem sehr ruppigen Spiel
Viertelfinale Kreispokal: TSV Aue-Wingeshausen - TuS Erndtebrück 0 : 8 (0:4)
TuS Erndtebrück im Pokalhalbfinale
10. Spieltag: TuS Erndtebrück - BV Brambauer 3 : 1 (1:0)
Erndtebrück führt die Verfolgergruppe an
9. Spieltag: Borussia Dröschede - TuS Erndtebrück 1 : 0 (0:0)
Erndtebrücker Niederlage in Dröschede
1/8 Finale im Kreispokal: 1. FC Kaan Marienborn - TuS Erndtebrück 1 : 3 n. V. (0:0)
Déjà–vu! Erndtebrück siegt wieder 3:1 in Kaan- Marienborn!
8. Spieltrag: TuS Erndtebrück - ASC Dortmund 2 : 2 (1:1)
Nur ein Punkt für den TuS gegen Dortmund
6. Meisterschaftsspiel: TuS Erndtebrück - SV Herbede 2 : 0 (0:0)
Erndtebrück ist Tabellenführer
3. Spieltag: SuS Langscheid/Enkhausen - TuS Erndtebrück 4 : 3 (3:1)
Erndtebrück verliert am Sorpesee mit 4:3
2. Spieltag: TuS Erndtebrück - Spfr. Oestrich/Iserlohn 1 : 1 (1:0)
Erndtebrücker Remis gegen Oestrich
1. Kreispokalrunde: SV Schameder - TuS Erndtebrück 0 : 9 (0:2)
TuS Erndtebrück im Kreispokal weiter
1. Spieltag: 1. FC Kaan Marienborn - TuS Erndtebrück 1 : 3 (0:1)
Gelungener Saisonstart der Erndtebrücker
1. Runde im Westfalenpokal 07- August 2010: Rot Weiß Lennestadt - TuS Erndtebrück 0 : 3 (0:1)
TuS Erndtebrück in der nächsten Pokalrunde





