Tim Acker zum TuS Erndtebrück
Tim Acker vom ehemaligen Hessenligisten VFB Marburg wird ab sofort die Fußballstiefel für den NRW-Ligisten aus Wittgenstein schnüren. Der erst 18-jährige Jungfußballer gilt als sehr talentiert, ehrgeizig, nett und umgänglich. Tims Stärken liegen im defensiven Bereich, seine Lieblingsposition ist die eines Innenverteidigers. Auch sein Heimatort Biedenkopf liegt nicht allzu weit entfernt, sodass vieles dafür spricht, dass Tim eine echte langfristige Alternative für die Pulverwaldelf werden könnte. Jedenfalls freut sich der Verein über diese Neuverpflichtung und hofft, dass Tim sich in Erndtebrück wohl fühlen und zu mehr Stabilität in der Abwehr beitragen wird.
Markus Waldrich verlängert für weitere 3 Jahre beim TuS Erndtebrück.
Gleich zu Beginn des neuen Jahres eine gute Nachricht für den NRW-Ligisten. TuS-Stürmer und Toregarant Markus Waldrich hat sich für weitere drei Jahre dem Wittgensteiner Klub angeschlossen. Sein Name muss in einem Atemzug mit dem letztjährigen Fußballerfolg in Erndtebrück genannt werden. Markus fühlt sich pudelwohl am Pulverwald und zählt weithin als Sympathieträger der Blau-Weißen. Der TuS ist froh über diese Entscheidung und hofft, dass Markus nach der langen Verletzungspause wieder in der Rückrunde angreifen kann und die Offensivkraft der Pulverwäldler maßgeblich verstärken wird.
Trainingsbeginn ist am nächsten Sonntag, dem 15.Januar, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Flammersbach.
TuS-Bus von Autohaus Müller

Das Bild zeigt die offizielle Übergabe des neuen Mercedes-Transporters durch den Geschäftsführer des Autohauses Müller, Klaus Löcker (links im Bild), an den Leiter der Abteilung Fußball, Franjo Weisenstein
TuS-Bus von Autohaus Müller
Der Geschäftsführer des Autohauses „Mercedes Müller“, Klaus Löcker, überraschte in diesen Tagen die Fußballabteilung des TuS Erndtebrück, als er ihr für die Dauer eines Jahres einen funkelnagelneuen Mercedes-Sprinter zur Verfügung stellte. Nach der abgelaufenen Zeit möchte er sich erneut mit der Abteilung zusammensetzen und über weitere Möglichkeiten der Unterstützung reden. Klaus Löcker, der aus dem Sauerland stammt, hat sich vor einigen Jahren mit seiner Familie in Erndtebrück-Ludwigseck niedergelassen und ist seit geraumer Zeit ein treuer Anhänger des Vereins. Der noch in seinem Heimatverein FC Benfe aktive Kicker wirkt auch seit einigen Monaten in den Reihen der Alten Herren des TuS Erndtebrück mit und immer, wenn es seine Zeit zulässt, besucht er die Spiele des NRW-Ligisten. Die Nähe zum TuS und zum Fußball mag nicht zuletzt den Ausschlag für diese noble Geste gegeben haben. Wie sehr er damit zur Entkrampfung der Personenbeförderung innerhalb der Fußballabteilung beigetragen hat, wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass neben drei aktiven Mannschaften noch sechs Jugendmannschaften zum Training und zu den Spielen befördert werden müssen. Die Abteilung bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Löcker für das Entgegenkommen und hofft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit auch über die Ablauffrist hinaus.
Zwei wie Du und ich

- Sven Rothenpieler
Zwei wie du und ich!
Mit der Zugehörigkeit zur NRW-Liga sah sich der TuS Erndtebrück genötigt, zwei weitere Funktionsstellen innerhalb der Fußballabteilung zu besetzen.
Einmal handelt es sich um den Sicherheitsbeauftragten des NRW-Ligisten.
Sven Rothenpieler erklärte sich zur Freude der gesamten Abteilung bereit, diese verantwortungsvolle Funktion in Zukunft zu übernehmen. Sven, der vielen in Erndtebrück als Presbyter bekannt ist, erfüllt diese Aufgabe seit seiner Übernahme mit außerordentlicher Akribie und Gewissenhaftigkeit. „Presbyte“ bedeutet weitsichtig und diese Handlungsweise legt er auch bei der Planung und bei der Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen an den Tag. Schon sehr früh erkundigt er sich bei der Polizei und bei den Fanbeauftragten der Gastvereine, wie gewaltträchtig die zu erwartenden Anhänger der Gäste einzuschätzen sind. Auf der Basis dieser Informationen stellt er dann im Zusammenhang mit dem Orgateam des TuS, der Polizei und der BEWA eine wirkungsvolle Truppe zusammen, die im Ernstfall einschreiten und im Vorfeld schon Aggressivitäten zu verhindern weiß. Wohl dem Verein, der eine solche Person in seinen Reihen hat.

- Michael Kufner
Auch Michael Kufner hat seit Beginn dieser Saison eine nicht zu unterschätzende Aufgabe übernommen. Er ist für die Betreuung der Schiedsrichter verantwortlich. Vom Empfang über die Bewirtung im VIP-Bereich, die Arbeit am Internet bis zur Abreise steht er dem Gespann zur Verfügung und stellt damit einen weiteren Meilenstein in der Präsentation des Vereins dar. Außerdem kümmert er sich um die Aufstellung der Werbetafel und bietet bei Bedarf stets seine Unterstützung an. Wer weiß, wie viele unvorhersehbare Dinge so an einem Spieltag geschehen können, kann der Bedeutung seiner Aufgabe die notwendige Achtung entgegenbringen.
Der Verein ist stolz auf die beiden jungen Männer und bedankt sich jetzt schon an dieser Stelle für ihr großes Engagement.
Marco Maser - Das Tor deines Lebens
Marco Maser vom TuS Erndtebrück hat es auch in diesem Jahr geschafft: Er ist einer von drei Nominierten für das „Tor Deines Lebens“ – einem Wettbewerb, bei dem der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) gemeinsam mit seinem Partner BayWa AG monatlich das schönste Tor Westfalens suchen und prämieren. Auf www.baywa-cup.de können Internetnutzer für das schönste Tor abstimmen.
Zickzackkurs des TuS Erndtebrück
Wenn man nach sechs Spielen Zwischenbilanz zieht, dann fährt der NRW-Ligist vom Pulverwald einen wahren Zickzackkurs. Ein Auf und Ab ist unverkennbar.
Nach zwei Niederlagen gegen die hoch favorisierten Teams aus Velbert und Uerdingen, bei denen die Pulverwäldler sich sehr gut verkauften, folgte der erste Dreier im Heimspiel gegen die Elf aus Hüls, deren Trainer, Ex-Profi Olaf Thon, inzwischen das Handtuch geworfen haben soll. Danach allerdings erlitt die Elf von Peter Cestonaro in Bergisch Gladbach eine schmerzhafte 1:7 Niederlage, von der sie sich jedoch schnell erholte, denn der lang verletzte Goalgetter Markus Waldrich sicherte seiner Elf im Heimspiel gegen Schermbeck mit dem einzigen Treffer der Begegnung den zweiten Sieg.
Am vergangenen Sonntag jedoch musste die Elf aus der Edergemeinde im Duisburger Vorort Homberg erneut Federn lassen und bezog eine völlig unnötige 1:2 Niederlage. Unnötig, da die beiden Gegentore, die nach einer knappen Stunde und zwanzig Minuten vor Ende der Partie fielen, eindeutig Folgen individueller Fehler und Geschenke für den Gegner waren. Dieser war keineswegs stärker als die Wittgensteiner. Markus Waldrich hätte nach 8 Minuten bereits zweimal einlochen müssen und kurz vor der Pause vergab der gefährliche Mittelstürmer erneut eine Großchance. Wäre eine dieser Möglichkeiten genutzt worden, dann hätte das Spiel nach Meinung aller Beteiligten einen für den TuS günstigeren Verlauf genommen. Aber auch der Gastgeber hatte einige Chancen, die wieder einmal souverän von TuS- Keeper Timo Bäcker gemeistert wurden. Der Anschlusstreffer in der 90. Minute durch Torben Schneider kam zu spät und dennoch war man sich einig, dass ein Remis das Mindeste gewesen wäre, das man hätte erreichen müssen. So verhalf man dem VFB Homberg zu seinem ersten Saisonsieg.
Am kommenden Sonntag, dem 25. September, hat der TuS wieder ein Heimspiel. Und da haben sich die Mannen von Peter Cestonaro in der Vergangenheit ja besonders stark und erfolgreich präsentiert. Gegner ist das Team vom VFB Speldorf, das bisher die meisten Tore erzielt hat, aber auch die meisten Gegentreffer erhalten hat. Eine Ausgangssituation für eine höchst interessante Partie. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer und ist bemüht, den nächsten Dreier unter Dach und Fach zu bringen.
Olaf Thon zum zweiten Mal in Erndtebrück
Schon zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen besucht Olaf Thon das Erndtebrücker Pulverwaldstadion. War er zum ersten Mal noch als Spion unterwegs- er sah sich das Spiel der Erndtebrücker gegen die SSVg Velbert an – so gastiert er jetzt als Trainer mit seiner ungeschlagenen Truppe, dem VFB Hüls, am Sonntag, dem 21.August, beim TuS Erndtebrück.
Es ist schon selten, einen 65-maligen Nationalspieler, der ausschließlich bei den renommierten Spitzenclubs Schalke 04 und Bayern München unter Vertrag stand und annähernd 20 Jahre zu den absoluten Topspielern dieser Vereine gehörte, am Pulverwald begrüßen zu dürfen.
Olaf Thon gehört aber nicht nur wegen seiner sportlichen Laufbahn zu den gern gesehenen Gästen. Olaf gilt trotz seiner großartigen sportlichen Vergangenheit als Spieler als ein bescheidener und sympathischer Sportsmann, der denen, die ihn ansprechen, durch sein Auftreten gleich die Berührungsängste abnimmt – ein Eindruck, den wir bei seinem letzten Besuch im Pulverwald gewinnen konnten und der durch zahlreiche Anmerkungen in den Gazetten immer wieder bestätigt wird.
Trotz aller Sympathiebekundungen für Olaf Thon möchte der TuS natürlich gerne die ersten NRW-Liga Punkte unter Dach und Fach bringen. Dafür benötigt er die Unterstützung zahlreicher Fans am kommenden Sonntag um 15 Uhr im Erndtebrücker Pulverwald.
Peter Cestonaro im Interview vor der Saison
1. Herr Cestonaro, die Saisonvorbereitung ist nun abgeschlossen, was haben Sie für einen Eindruck? Ist die Vorbereitung nach Ihren Vorstellungen verlaufen?
P.C.: Die Saisonvorbereitung gestaltete sich als sehr schwierig und zähflüssig, da viele Spieler angeschlagen waren und wir nicht immer vollzählig waren. So z. B. im Vorbereitungsspiel gegen Waldgirmes, wo wir uns mit 3 Spielern aus der zweiten Mannschaft behelfen mussten.
2. Sind alle Spieler weites gehend fit?
P.C.: Das werden wir gegen Ende der Woche sehen, da der ein oder andere Spieler erst kürzlich wieder ins Training eingestiegen ist.
3. Sie haben nun ein paar neue Spieler, haben diese sich gut eingefügt und funktioniert die Mannschaft schon gut zusammen?
P.C.: Das kann sie noch nicht, da zu viele Spieler ausgefallen sind, was nach sich zieht, dass man die Mannschaft immer wieder umstellen musste. Narciel M'buku z. B. hat in der Vorbereitung noch keine Minute gespielt oder Patrick Diehl erkrankte zwischendurch und Johannes Burk leidet immer noch unter Rückenproblemen. Da müssen wir sehen wie sich alles entwickelt und da wollen wir auch nichts übers Knie brechen. Wann die Mannschaft eingespielt sein wird bleibt abzuwarten. Man hat ja wenig Zeit aber auch da muss man abwarten, welche Spieler zur Verfügung stehen und das Beste daraus machen. Jedoch haben wir das Gerüst im Grunde genommen schon stehen, da wir ja jetzt nicht soviel verändert haben und deshalb denke ich, dass das kein Riesenproblem wird.
4. Nun geht es endlich wieder los, wo sehen Sie den TuS in der bevorstehenden Saison? Wie lautet das Saisonziel?
P.C.: Das Ziel lautet auch in dieser Liga guten Fussball anzubieten. Dazu wollen wir in dieser Liga konkurrenzfähig werden.
werden?
P.C.: Ja, denn die Mannschaft hat in dieser Klasse noch nicht gespielt, das Tempo ist höher, und es könnte sich herrausstellen, dass es alles ein bisschen schwieriger wird als es sich der Ein oder Andere gedacht hat aber auch da muss man sehen ob man in dieser Klasse mithalten kann. Man kann nicht mit der Einstellung rangehen: ,,Wir rennen jetzt alles ein!" denn dafür sind in unserer Klasse zu viele gute Mannschaften, die sich gut verstärkt haben und von denen manche in die Regionalliga aufsteigen wollen. Diese sind auf einem ganz anderem Level als wir und deswegen wollen wir erst einmal ganz ganz kleine Brötchen backen und von Spiel zu Spiel schauen.
5. Das Auftaktprogramm hat es in sich: erst das Heimspiel gegen den 6. des letzten Jahres Velbert und danach geht es gleich zum KFC Uerdingen. Was trauen Sie unserer Mannschaft in diesen Spielen zu?
P.C.: Ich denke, dass wir in diese Spiele als "krasser Außenseiter" reingehen werden aber wir haben das erste Spiel zu Hause und das muss uns beflügeln. Dazu brauchen wir richtig gute Unterstützung von den Zuschauern. Es ist ganz klar, dass diese Mannschaften uns technisch überlegen sind aber in den ersten Spielen weiß noch keiner so richtig wo er steht, deswegen muss man konzentriert sein, da wir wissen, dass kein Spiel in dieser Klasse ein leichtes wird.
6. Im Oktober werden die Lokalrivalen, die Sportfreunde aus Siegen in den Pulverwald kommen. Das wird möglicherweise das brisanteste Spiel für den Kreis Siegen-Wittgenstein in diesem Jahr werden. Die Vorfreude ist quasi jetzt schon zu spüren. Freuen Sie sich auch schon auf dieses Spiel bzw. gibt es ein Spiel, auf welches Sie sich besonders freuen?
P.C.: Grundsätzlich ist es so, dass wir uns auf jedes Spiel freuen können und es ist ganz klar, dass ein Spiel gegen Siegen immer einen besonderen Stellenwert hat. Es ist natürich eine wunderbare Geschichte, dass diese Spiele einen besonderen Rahmen haben und auch das Zuschauerinteresse im Kreis Siegen-Wittgenstein sehr hoch ist aber auch in diesem Spiel geht es letztendlich nur um 3 Punkte.
Im Namen aller TuS-Fans wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Saison und viel Glück am Sonntag gegen die SsVg Velbert
Vorbereitung 1. Mannschaft in der Saison 2011-12
Hier finden Sie den Trainings- und Spielplan der 1. Mannschaft in der Vorbereitung .....
Marius Schnell wechselt nach Erndtebrück
Dem sportlichen Leiter des TuS Erndtebrück, Volker Klein, ist es gelungen, Marius Schnell vom SUS Niederschelden an den Pulverwald zu holen. Marius macht seinem Namen alle Ehre, gilt zudem als kopfballstark und zeigt hohes Durchsetzungsvermögen.
Seine besonderen Stärken liegen auf der Außenbahn. Außerdem wirkt er sympathisch und bescheiden - Qualitäten, deretwegen er von zahlreichen Vereinen gejagt wird. Für seinen Wechsel stehen in erster Linie sportliche Perspektiven im Vordergrund. Er war von der Marschroute des Vereins, vorzugsweise mit jungen Talenten zu arbeiten, sehr angetan.
Der erst 19-jährige kommt aus Niederschelder Hütte und hat seine Lehrjahre bei den Sportfreunden in Siegen und in Niederschelden verbracht. Marius wird sich in den beiden nächsten Jahren das Trikot der Wittgensteiner überstreifen und mit ihnen auf Punktejagd gehen. Der Verein freut sich über diese Verpflichtung, wünscht Marius viel sportlichen Erfolg und erhofft sich eine weitere Verstärkung für seinen Kader.
Vorbereitung Rückrunde Saison 2010/11
Die Vorbereitung für die Rückrunde hat schon am 10. Januar 2011 begonnen. Zu dieser Zeit lag im Pulverwaldstadion noch reichlich Schnee, der aber bis zum 14. Januar komplett geschmolzen war. Für Erndtebrücker Verhältnisse ist ein grüner Rasen im Januar Seltenheit. Der Vorbereitungsplan für beide Mannschaften sieht vor, dass ab einer bestimmten Schneelage auf dem Erndtebrücker Sportplatz der Ausweichplatz in Flammersbach, die Soccerhalle in Netphen oder das Fitnessstudio genutzt werden kann. Somit ist der vorliegende Trainingsplan witterungsabhängig. Am Mittwoch, den 19. Januar 2011 hat es wieder angefangen zu schneien und es liegen fast 8,0 cm Schnee auf dem Sportplatz. Für Spieler und Trainer ist jetzt wieder Improvisation angesagt um die vielen Absprachen, die kurzfristige Ansetzungen von Training und Freundschaftsspielen zu organisieren, damit der Vorteil der Mannschaften, die im Winter auf ihrem Sportplatz durchtrainieren können, nicht so groß wird.
Den Trainingsplan der 1. Mannschaft finden Sie hier...
Trainer Peter Cestanaro zum Heimsieg gegen den TuS Ennepetal.

Der TuS Ennepetal war spielerisch sehr stark, vielleicht die stärkste Mannschaft gegen die wir bisher gespielt haben. Unser Sieg hing lange am seidenen Faden. In der 1. Halbzeit war Ennepetal die bessere Mannschaft, hatte mehr Spielanteile und durch Stürmer Kevin Hagemann eine 100%-ige Chance, der den Ball, freistehend vorm leeren Tor, nicht „einnetzen“ konnte. Dem gegenüber stand eine Kopfballchance von Pierre Bellinghausen, der aber nicht genügend Druck hinter den Ball brachte und somit konnte der Torwart den Ball leicht fangen. Im Verlauf der 2. Halbzeit wurde unser Spiel druckvoller. Der Gegner wurde aggressiver angegriffen und der Spielfluss nach vorne druckvoller. Man braucht in so einem Spiel das Quentchen Glück, dass wir heute hatten. Ein sehenswertes Tor aus fast 30 m, erzielt von Marco Maser, war ausschlaggebend für unseren Sieg. Danach konnte Sven Hinkel durch seine Schnelligkeit einen Konter zum 2 : 0 abschließen. Damit war der Sieg unter Dach und Fach und es ist wunderbar, das Spiel gewonnen zu haben. Als Tabellenführer wird man gejagt und die Mannschaft muss man jede Woche Topleistungen bringen, um oben stehen zu bleiben. Bei der Leistungsdichte der Westfalenliga ist das sehr schwer und wir werden sehen, wie die beiden nächsten Spiele in Eving-Lindenhorst und zuhause gegen Spröckhövel ausgehen. Am Anfang der Saison hatten wir viele verletzte Spieler, die bis auf Markus Waldrich alle wieder am Training teilnehmen können. Davon profitiert unsere Mannschaft, denn durch die starke Ersatzbank sind wir in der Lage, auf unser Spiel Einfluss nehmen zu können, ohne die Mannschaftsleistung zu schwächen.
Interview mit Kapitän Michael Müller nach dem 2 : 1 Auswärtssieg in Hombruch

FW Der 2:1 Sieg in Hombruch am vergangenen Samstag war der dritte Sieg in Folge, brachte dem TuS vorübergehend die Tabellenführung und etabliert den TuS in der Spitzengruppe der Westfalenliga. Dein Fazit, Michael?
MM Sicherlich ein ganz ungewöhnliches Spiel, das lange noch in unserem Gedächtnis haften bleiben wird. Ungewöhnlich, weil die Flutlichtanlage am Samstagabend erst gar nicht, dann teilweise, dann mit Unterbrechungen und schließlich dann doch mit Verspätung funktionierte, die Gastgeber den uralten Kunstrasenplatz „glitschnass“ spritzten, sodass gutes Fußballspielen kaum möglich war, der Trainer der Gastgeber kontinuierlich wie ein HB-Männchen reagierte, er schließlich mit dem Co-Trainer und zwei Akteuren des Gastgebers, die die Ampelkarte erhielten, hinter die Bande flog und wir in Folge der Dezimierung der Hombrucher auch kurz vor Ende der Partie den Siegtreffer noch durch Daniel Waldrich erzielen konnten.
FW Ja, das sind gewiss Ereignisse, die in dieser Konzentration nicht allwöchentlich vorkommen. War der Sieg denn unverdient?
MM Keinesfalls! In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch besser, optisch überlegen und wir agierten weit druckvoller als die Heimmannschaft. Folgerichtig erzielte Pierre Bellinghausen nach gekonnter Kopfballvorlage von Sinaba schon nach einer Viertelstunde das 1:0 und im gesamten ersten Durchgang hielt unsere Dominanz an. Nach dem Wechsel aber ein anderes Bild: Hombruch zeigte sich kämpferisch stark verbessert, war aggressiver, ging bei Fouls bis an die Schmerzgrenze und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der erste vom Platz fliegen würde.
FW Wie habt ihr auf diese Spielweise reagiert und wie konntet ihr diesem Druck standhalten?
MM Bis auf den Gegentreffer nach einer Stunde, der noch durch eine Standartsituation erzielt wurde, standen wir gut. Es ist schon bewundernswert, wie cool und diszipliniert unsere junge Truppe in dieser Hektik und bei dieser übertriebenen Härte reagiert hat. Sie ließ sich nie aus der Ruhe bringen. Unsere Aktionen nach vorne waren zwar Mangelware, aber insgesamt haben wir kaum Chancen zugelassen. Wir standen einfach gut. Unsere Jungs blieben clever und sie spürten auch nach dem Ausgleich, dass diese Partie noch einige Highlights im Verborgenen hielt, die bald zum Ausbruch kommen würden. Wir waren nach vorne zwar nicht mehr so stark, der Gegner drängte uns bis 20 m vor unser Tor zurück, ohne sich aber eine einzige Torchance zu erspielen. Dann kam das, was kommen musste. Durch zwei infolge von übertriebener Härte notwendig gewordene Platzverweise schwächte sich Hombruch in der letzten Viertelstunde selbst und geriet auf die Verliererstraße. Chapeau für den Schiedsrichter, der in dieser Hektik den Mut hatte, diese Entscheidungen zu treffen.
FW Es stand noch Unentschieden. Wie kam es zum Siegtreffer und damit zur zwischenzeitlichen Tabellenführung?
MM Der Gegner war dezimiert und nach vorne ging nun wieder mehr. Eine gelungene Kombination zwischen Daniel Waldrich, Erald Harka, und Thorben Schneider schloss Daniel Waldrich drei Minuten vor Abpfiff mit dem Siegtreffer ab.
„Du fährst als Tabellenführer nach Hause, bist froh, dass du dieses Viertel, diesen Stadtbezirk heil verlassen hast - eine Superstimmung auf der Heimfahrt. Was gibt es Schöneres? Jeder von uns weiß, dass es kein berauschendes Spiel war. Solche Schweinespiele musst du nur gewinnen!“
FW Wie siehst du die gegenwärtige sportliche Lage beim TuS?
MM Wir liegen voll im Soll. Nach der sehr erfolgreichen letzten Saison und den vielen Verletzungen zu Beginn dieser Saison, an denen immer noch viele Spieler laborieren, war es generell schwierig, ähnlich gute Resultate zu erreichen. Uns fehlt zum Beispiel immer noch unser Goalgetter Markus Waldrich, der im vergangenen Jahr über 20 Tore erzielte und mit 10 Scorerpunkten auch ganz oben in der Scorertabelle angesiedelt war. Er wird erst nach der Winterpause wieder ins Spielgeschehen mit eingreifen können. Gott sei Dank haben wir unseren Bakary, der nicht nur schon 11 Buden geschossen hat, sondern als Mensch und unermüdlicher Antreiber vorbildlich in unsere Reihen passt. Dennoch müssen wir uns für jeden Punkt quälen und um jeden Punkt kämpfen. Die Leistungsdichte der Westfalenligateams liegt eng zusammen. Im Laufe der letzten Spiele haben wir uns mit dieser jungen Truppe wieder gefangen und wir haben womöglich eine neue Serie gestartet.
FW Ein Blick in die Zukunft. Was ist möglich?
MM Es klingt zwar ein wenig vermessen. Aber jetzt trauere ich den Punkten gegen Hordel und Dortmund nach. Diese Spiele hätten wir nicht mehr aus der Hand geben dürfen. Da haben vier 4 Punkte infolge zweier Remis liegen lassen. Wir waren noch nicht so gefestigt wie vorher. Das ist ärgerlich. Jetzt sind wieder 20 Mann im Training. Ein fairer Konkurrenzkampf ist angesagt. Und nach jedem Wechsel – so ist die Beobachtung in den letzten Spielen - geht ein neuer Schub durch das Team.
FW Wie kommst du als Routinier, Kapitän und Senior mit den Jungen zurecht?
MM Nicht nur innerhalb der Mannschaft, auch im näheren und weiteren Umfeld gelten alle als freundliche Jungs, die nicht eingebildet sind und mit dem TuS ähnlich erfolgreich sein wollen wie im vergangenen Jahr. Zu Beginn dieser Saison habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich aufhören soll. Der ganze Aufwand! Der ganze Stress! Wie kann ich Arbeit, eine Familie mit zwei Kindern und den auf diesem Niveau stehenden zeitraubenden Fußballsport unter einen Hut bringen? Ich bin froh, dass ich weiter gemacht habe und Teil dieser tollen Mannschaft bin. Ich danke auch vor allem aber meiner tollen Frau, die hinter dieser Entscheidung steht, den ganzen Stress mitmacht und mir ermöglicht, gleichzeitig Vater, Arbeitnehmer und Westfalenligaspieler zu sein. Das ist nicht selbstverständlich.
FW Da kann ich mitfühlen. Ich weiß, wovon du redest. Sie muss entweder auch fußballverrückt sein oder bereit sein, sich auf viele Entbehrungen einzulassen und auf zahlreiche Annehmlichkeiten zu verzichten. Wie geht es jetzt in der nächsten Zukunft sportlich weiter?
MM Am nächsten Wochenende empfangen wir hier im Pulverwald die starke Elf aus Ennepetal, die nur 4 Punkte weniger als wir aufzuweisen hat. Dann müssen wir nach Eving-Lindenhorst, dann im Pokal nach Dornberg und Ende November wieder ein Heimspiel gegen Sprockhövel. Hoffentlich noch ein goldener November nach einem goldenen Oktober!
Mit Michael Müller MM, dem Kapitän des Westfalenligisten TuS Erndtebrück, sprach Franjo Weisenstein WW, Pressereferent des TuS.
Trikotgeschenk für Sebastian
Nach dem Heimsieg gegen den SC Hassel haben sich die Spieler der 1. Mannschaft etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
Kurz nach Abpfiff der Partie sammelten sich die Spieler und machten sich auf den Weg zu Sebastian, einem ganz besonderen Fan der Erndtebrücker Mannschaft.
Sebastian ist ein wahrer Fussballfan und besucht seit Jahren die Spiele aller Mannschaften des TuS Erndtebrück. Er ist bei jedem Heimspiel anzutreffen und lässt es sich auch nicht nehmen sich mit seinen Eltern und Großeltern bei so manchem Auswärtsspiel in der Ferne blicken zu lassen.
Sebastian ist bei jedem Spiel mit vollem Herzen und absoluter Begeisterung dabei. Fachmännische Kommentare, taktische Spielanweisungen und auch Schiedsrichterverbesserungen sind keine Seltenheit.
Aus diesem Anlass und als Dank für seine Treue hat die 1. Mannschaft Sebastian ein Trikot besorgt. Es handelt sich dabei um das gleiche Modell wie das Trainingstrikot der Ersten.
So kann sich Sebastian immer gut mit der Mannschaft identifizieren.
Auf der Rückseite haben das Trainer- und Betreuerteam sowie alle Spieler persönlich unterschrieben.
Die Vorderseite ist mit folgendem Satz beschmückt gewesen:
"Für Sebastian, unseren treuesten Fan - Deine 1. Mannschaft vom TuS Erndtebrück"
Wir wünschen Sebastian noch viele tolle Spiele beim TuS und noch viel Glück und Spaß in seinem weiteren Leben.

- Manuel Jung überreicht Sebastian das Trikot

- Bakyra Sinaba bedankt sich für die tolle Unterstützung durch Sebastian
Westfalenliga: Erndtebrück trifft auf Hassel
Am kommenden Sonntag um 15 Uhr gastiert der Tabellenzwölfte der Westfalenliga im Erndtebrücker Pulverwald. Die Elf aus Erndtebrück, die derzeit auf Platz 3 liegt und mit drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter aus Kaan-Marienborn alle Möglichkeiten hat, am Sonntag erneut den Platz an der Sonne zu erklimmen, geht als Favorit ins Rennen.
Aber Vorsicht! Das sind genau die Gegner, die dem TuS in dieser Saison Schwierigkeiten bereitet haben und die der Cestonaroelf einige Punkte auf der Habenseite gestohlen haben. Die Elf des sympathischen Trainers Christoph Schlebach ist in dieser Saison unberechenbar und hat schon für manch kleine Überraschung gesorgt. Das ausgeglichene Torverhältnis ist Beweis für eine Mannschaft, die kompakt auftritt und die für jedes Ergebnis gut sein kann.
Das weiß auch Trainer Peter Cestonaro, der gerade solche Gegner nicht unterschätzen wird und versuchen wird, diese Einstellung auch bei seiner Elf zu bewirken. Immerhin spielen in den Reihen des Schalkenachbarn aus dem Nordwesten Gelsenkirchens die gefährlichen Stürmer Aydin und Bendig, die in dieser Liga schon seit Jahren als Goalgetter sich einen Namen gemacht haben. Aber Peter Cestonaro möchte sich nicht in erster Linie am Gegner orientieren. Für ihn sind höchste Konzentration, Siegeswillen, Einsatzbereitschaft und attraktives Offensivspiel die angestrebten Ziele, die zum Erfolg führen sollen.
So dürfen sich die Zuschauer an diesem Wochenende wieder einmal auf ein spannendes Match in Erndtebrück freuen, das am Ende hoffentlich den TuS als Sieger sehen wird.
Tor Deines Lebens
Tor Deines Lebens
Liebe Fußballfreunde,
der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. ruft gemeinsam mit der BayWa AG seit Anfang September im westfälischen Amateurfußball dazu auf, Tore auf der unten genannten Wettbewerbshomepage zu präsentieren.
Frank Alischer hat das Tor von unserem Spieler Marco Maser im Meisterschaftsspiel beim DSC Wanne-Eickel am 12.09.2010 zum Wettbewerb „BayWa Cup – Tor Deines Lebens“ vorgeschlagen, um an der Votingrunde im Oktober teilzunehmen.
Nun teilt die FLVW Service GmbH mit, dass es Marcos Treffer in die Auswahl - der besten 5 Tore - des Monats September geschafft hat !
Seit dem 11. Oktober ist es nun soweit und alle (Spieler, Trainer, Freunde, Verwandte und Bekannte) können für Marcos Tor auf der Wettbewerbs-Homepage www.baywa-cup.de und zwar bis zum 31. Oktober 2010 abstimmen. Wenn wir uns alle an der Abstimmung für Marco beteiligen - wozu ich euch hiermit aufrufe -, ist er möglicherweise am Ende des Monats der Gewinner des Votings.
Mitmachen und abstimmen lohnt sich! Nicht nur auf den Torschützen und dessen Mannschaft warten tolle Preise, auch unsere Abteilung kann gewinnen.
Also noch mal die Bitte, nehmt an der Abstimmung teil und informiert und animiert auch noch Freunde, Verwandte und Bekannte zur Teilnahme an der Abstimmung.
Übrigens, die ausgewählten Tore sind nicht nur auf der Wettbewerbs-Homepage zu sehen, sondern werden zusätzlich jeden Montag um 19.30 Uhr im entsprechenden Abstimmungsmonat in der Sendung „Halbzeit“ auf NRW.TV vorgestellt.
Mit sportlichem Gruß
(Rolf Müller)
Vorsitzender der Fußballabteilung
Westfalenliga: Erndtebrück erwartet Brambauer
Am kommenden Sonntag erwartet der Tabellenfünfte der Westfalenliga das Kellerkind aus dem Nordwesten Dortmunds im Erndtebrücker Pulverwald. Von der Tabellensituation her könnte man meinen, es sei eine leichte Angelegenheit. – Weit gefehlt! Denn die Wittgensteiner pendeln mittlerweile sehr gleichmäßig zwischen zwei Extremen. Einerseits mausern sie sich zum absoluten Favoritenkiller – die Siege gegen Kaan-Marienborn, Wattenscheid und Wanne-Eickel sind Beweis genug – andererseits haben sie größte Schwierigkeiten, wenn es gegen die so genannten leichteren Gegner geht. Die Niederlagen gegen Langscheid/Enkhausen und Dröschede, die Punktverluste gegen Hordel und Herbede sind schmerzende Beispiele.
Selbstvertrauen und Stimmung sind vielleicht nicht so großartig wie noch vor einigen Wochen. Doch Trainer Peter Cestonaro erklärt zum wiederholten Male: „Die Leistungsdichte in dieser Klasse ist frappant. Jeder ist fähig, den Gegner zu besiegen. Winzige Details entscheiden über Sieg und Niederlage. Wir wollen weiterhin einen attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen. Das war meine Devise in der vergangenen Saison und diese Einstellung fruchtete. Dafür werden wir weiterhin im Training konzentriert und fleißig arbeiten.“
Und in der Tat, die Ausgangslage ist weiterhin hervorragend. Drei Punkte trennen den TuS von der Tabellenspitze und nicht einmal ein Drittel der Spiele sind absolviert. Die lange Zeit nicht zur Verfügung stehenden Sascha Leicher, Falko Wahl, Konstantin Volz, Erald Harka, Thomas Klöckner trainieren wieder und werden nach und nach eingebaut. Auch der letztjährige Torjäger Markus Waldrich wird bald wieder zur Truppe stoßen. Also, eher ermutigende Perspektiven für die kommenden Begegnungen.
Zwei Heimspiele in Folge. Acht Tage später gegen Hassel, den Gast aus dem Nordwesten von Gelsenkirchen. Es kann bald schon alles wieder „ganz rosig und hoffnungsvoll“ wie noch vor gar nicht allzu langer Zeit aussehen.
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Erndtebrück zum Lokal- und Pokalhit nach Kaan-Marienborn
Nicht genug, dass sich beide Teams der Westfalenliga aus unserer unmittelbaren Umgebung in der Meisterschaftsrunde bekriegen, jetzt dehnt sich der Konkurrenzkampf auch noch auf die Pokalebene aus.
Die Käner und die Pulverwaldelf rangieren zum gegenwärtigen Zeitpunkt ganz oben in der Tabellenregion und beide Mannschaften besetzten in dieser Saison schon den Platz an der Sonne. Beim ersten Zusammentreffen der Schacht- und der Cestonaroelf am ersten Spieltag siegte der TuS aus Wittgenstein verdient mit 3:1 in Kaan-Marienborn, doch den Aufsteiger aus der Siegener Vorstadt schien diese Niederlage nicht besonders beeindruckt zu haben, denn in der Folgezeit verloren sie kein einziges Spiel mehr. So marschieren Erndtebrück und Kaan-Marienborn schön im Gleichschritt an der Tabellenspitze und die noch lange Spielzeit wird entscheiden, wer den längeren Atem hat.
Doch am kommenden Mittwoch, dem 6. Oktober, treffen diese beiden Teams zu einem recht frühen Zeitpunkt für eine Kreispokalrunde in Kaan aufeinander. Dass die Käner diese Begegnung besonders ernst nehmen, zeigt die Aussage von Kaans Trainer Didi Schacht, der die rote Karte seines Spielers Alexander Ecker nach dem 1:0 Auswärtssieg bei Westfalia Wickede am Freitagabend folgender Maßen kommentierte: “Ich ärgere mich maßlos über die rote Karte für Ecker, denn ich weiß partout nicht, wie ich am nächsten Mittwoch Alexander gegen die Erndtebrücker ersetzen soll.“ Die Gedanken schweifen also schon verstärkt um diese Partie im Käner Lager. Sie rechnen mit der lautstarken Unterstützung ihrer Zuschauer.
Aus diesem Grund ist es notwendig und die Erndtebrücker Mannschaft hat es nach den Leistungen der letzten wie auch dieser Saison auch verdient, dass ebenfalls ein zahlreicher und lautstarker Anhang aus Wittgenstein die Blau-Weißen von der Eder zum Pokalfight nach Siegen begleiten wird. Sie bittet am kommenden Mittwochabend um Ihre Unterstützung und hofft, Ihnen womöglich abermals wie im letzten Jahr spannende und lukrative Spiele im Pulverwald gegen renommierte Gegner präsentieren zu können.
Interview von Peter Cestanaro (Trainer TuS Erndtebrück) mit Franz-Josef Weisenstein vom 23.09.2010
Zwischenbilanz in Erndtebrück
FW: Seit Sonntag ist der TuS Tabellenführer der Westfalenliga.
Was ist das für ein Gefühl?
PC: Ich würde lügen, wenn ich nicht zugäbe, dass Erleichterung, Zufriedenheit, ja Freude
Begriffe sind, die den momentanen Zustand wohl am treffendsten beschreiben. Froh bin ich
besonders über die Siege gegen Wattenscheid zu Hause und den Sieg in Wanne Eickel, zwei
Teams, die von vielen Experten als Aufstiegsfavoriten gehandelt werden.
FW: In der Tat. Gegen diese beiden Gegner tat sich der TuS in der Vergangenheit immer sehr schwer
und ein Unentschieden war das optimale Resultat, das für den TuS bisher herauskam.
PC: Ja, wenn man in Langscheid verliert und weiß, dass die nächsten Gegner Wattenscheid und
Wanne heißen, dann kann der Schuss auch in die andere Richtung losgehen. Doch diese beiden
Spiele sind für uns sehr gut gelaufen. Die Mannschaft hat stark gespielt und die Siege waren
verdient, ganz im Gegensatz zum letzten Heimspiel in Erndtebrück. Der Sieg gegen
Herbede war glücklich und wir konnten erst in der letzten Viertelstunde überzeugen.
FW: Und dennoch! Die Tabelle lügt nicht. Besser als Platz 1 geht es nicht!
PC: Wir sind nicht blauäugig. Wir werden uns nicht von der Tabelle blenden lassen. Nach fünf oder
sechs Spieltagen besitzt eine solche Tabelle noch keine bedeutende Aussagekraft. Da muss man
mal 12 oder 13 Spiele abwarten, dann sieht man klarer. Die Mannschaften sind in dieser Klasse
nicht weit auseinander, d.h. es gibt keine großen Unterschiede. So liegen Erfolg und Misserfolg
ganz nahe beieinander und Details können entscheiden.
FW: Wie willst du trotzdem den Erfolg erzwingen?
PC: Wir dürfen nicht auf andere schauen. Wir müssen immer unsere Leistung geben, ja wir müssen
immer bis an die Leistungsgrenze gehen, das Glück ist mit dem Tüchtigen, dann haben wir uns
nichts vorzuwerfen. Man kann durch Erkundigungen versuchen, möglichst viele Schwächen der
Gegner ausfindig zu machen, das kann vorteilhaft sein, aber maßgebend ist immer die eigene
Leistung.
FW: Am Sonntag geht’s nach Hordel, ein Team, das den Wiederaufstieg geschafft hat und im oberen
Tabellendrittel rangiert.
PC: Hordel scheint in der Offensive stark zu sein. Die Mannschaft hat relativ viele Tore geschossen.
Hinten stehen sie etwas schwächer. Auf jeden Fall werden wir versuchen, das Optimale für uns zu
erreichen. Wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, ist auch dort ein Sieg möglich.
FW: Man kennt dich als ehemaligen Bundesligaspieler und gefährlichen Goalgetter. Seit vielen Jahren
trainierst du Mannschaften im oberen Amateurbereich. Ich habe dich jetzt im Training gesehen.
Mir ist aufgefallen, dass du jede Bewegung deiner Spieler im Trainingsspiel mit vollziehst, ja fast
miterlebst und während des gesamten Trainingsspiels auch an der Linie auf Ballhöhe warst. Man
hat den Eindruck, dass du in jeder Phase voll dabei bist.
PC: Auch im Training gilt es wie im Spiel, volle Konzentration an den Tag zu legen. Ich lasse mich
nicht gerne ablenken. Das gilt für die Spieler, aber auch für den Trainer. Als Spieler musst du
körperlich fit sein. Als Trainer musst du im mentalen Bereich deine Vorzüge besitzen. Du spielst
das Spiel vor dem Spiel, während des Spiels und noch einige Male nach dem Spiel durch. Deine
Gedanken kreisen in der Vorbereitung, während des Spiels und in der Analyse der Begegnung um
dieses Event. Konzentration hat da einen hohen Stellenwert, um die richtigen Entscheidungen
treffen zu können.
FW: 10 gegen 10 im Trainingsspiel über den halben Platz, die Truppe scheint giftig, einsatzbereit und
lauffreudig.
PC: Ja, eine freudige Entwicklung! Sascha Leicher, Thomas Bednorz, Falko Wahl, Conny Volz sind
nach einer langen Verletzungspause bzw. einem Studienaufenthalt in Bali wieder in den Kader
zurückgekehrt. Der Kader wird wieder größer, die Konkurrenz auch, das ist gesund für die
mannschaftsinterne Entwicklung . Es fehlen weiterhin unsere torgefährlichen Stürmer Erald
Harka und Markus Waldrich. Es wird noch einige Zeit dauern, bis sie wieder einsatzfähig
sind. Aber der Kader ist fast wieder vollständig. Alle, die einsatzfähig sind, trainieren. Die
Beteiligung ist optimal.
FW: Viel Erfolg am Sonntag in Hordel
Mit Peter Cestonaro (PC), dem Trainer des TuS Erndtebrück, sprach der Pressereferent des TuS, Franjo Weisenstein(FW)
Peter Cestanaro (Trainer TuS Erndtebrück) 05. 09.2010 TuS - SG Wattenscheid 09 3 : 0

Mit der Leistung der Mannschaft war ich heute sehr zufrieden. In der ersten Halbzeit hatten wir schon die eine oder andere Chance, die leider nicht genutzt wurde. Die Mannschaft hat eine geschlossene und kämpferisch starke Leistung gezeigt. In der 2. Halbzeit wurde der Druck auf die gegnerische Abwehr noch größer und die große Laufbereitschaft war mit ausschlaggebend für den verdienten 3 : 0 Sieg. Es hat Spaß gemacht von außen zuzuschauen.
Vorbericht zum Meisterschaftsspiel in Langscheid/Enkhausen am 29. August 2010
Am kommenden Wochenende muss die Elf von Trainer Peter Cestonaro zu ihrem zweiten Auswärtsspiel in dieser Saison nach Langscheid Enkhausen reisen. Laut Peter Cestonaro erwartet die Pulverwaldelf eine schwierige Aufgabe. Der Gegner ist zwar mit einer Heimspielniederlage gestartet, es folgte aber direkt ein Auswärtssieg. Wir werden es also mit einem Gegner zu tun haben, der neues Selbstvertrauen getankt hat und versuchen wird, dieses gegen uns zu nutzen. Außerdem ist Langscheid eine Mannschaft mit guter Qualität. Wenn wir sie schlagen wollen, dann muss schon eine Steigerung im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Östrich-Iserlohn erfolgen. Die ganze Mannschaft, aber auch jeder Einzelne muss da zulegen. Die Ergebnisse in der Vergangenheit waren für den TuS nicht immer rosig gewesen.
Viele Punkte sind gegen diesen Gegner verloren gegangen, deshalb aber Langscheid als Angstgegner zu bezeichnen ist deplatziert. Wir wollen gewinnen, einen schnellen, attraktiven und erfolgreichen Fußball zeigen, um weiterhin oben mitmischen zu können. Das ist unser Ziel. In der Tat käme ein Dreier sehr gelegen. Denn die anstehenden Begegnungen haben es in sich. Nach der zweiten Runde im Westfalenpokal erscheint am darauf folgenden Wochenende der Oberligaabsteiger, die SG Wattenscheid 09, am Pulverwald und eine Woche später muss der TuS zum neu erstarkten DSC Wanne-Eickel. Keine leichten Aufgaben.
Peter Cestanaro (Trainer TuS Erndtebrück) 22.08.2010 TuS - Spfr. Oestrich/Iserlohn 1 : 1

Heute haben wir zwei Punkte liegen gelassen. Nach dem frühen ersten Tor haben wir nicht nachgelegt und somit den Gegner ins Spiel kommen lassen. Mit den wenigen Chancen die da waren, wurden zu leichtfertig umgegangen und uns fehlte einfach der nötige Druck, um ein weiteres Tor zu erzielen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dem Gegner leicht gemacht den Ausgleich zu erzielen. Am Ende konnte wir froh sein, dass die Sportfreunde nicht noch einen Konter zum Auswärtserfolg nutzen. Wenn wir oben mitspielen wollen, dürfen solche Spiele nach einer 1 : 0 Führung nicht wieder aus der Hand gegeben werden.
22. August 2010 - Am Rande notiert




